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Schmunzeln, innehalten, nachdenken

Haltern «Gross, stark, unverzichtbar» - diese Bildwerbung könnte in der Zeit des Wettbewerbs auch das Motto des Sixtus-Krankenhauses sein. Sie begegnet Patienten und Besuchern der Gynäkologischen Station an verschiedenen Standorten.

Die Betrachtung wird nie langweilig, denn die bunten Quadrate als Träger der Wörter sind immer neu angeordnet und auch einzelne Wortteile sind aus ihrem üblichen Zusammenhang gerissen. Verursacherin dieser überraschenden Strukturen ist Gynäkologin Dr. Christiane Uleer. Mit der stellvertretenden Stationsleiterin, Schwester Mechthild Schult, ist sie mit Begeisterung dem Aufruf von Verwaltungschef Werner Buthmann gefolgt, der nach verschiedenen Werk-Präsentationen in seinem Haus anlässlich des 150-jährigen Jubiläums Kunst aus den eigenen Reihen auf die Flure bringen wollte.

Moderner Kontext

«Krankenhäuser sind Plätze erhöhter Sensibilität, Glück und Schmerz liegen nah beieinander. Eigentlich stellen sie einen idealen Raum dar für die Beschäftigung mit und Entstehung von Kunst», freut sich Uleer über die Initiative von Buthmann. Sogar in den Räumen der Kreißsaalabteilung und auf der gesamten gynäkologischen Station regt ihre Kunst jetzt zum Schmunzeln, Innehalten und Nachdenken an. Es handelt sich um Fotobearbeitungen zum Thema «Genesis und Arche», ein weiteres Projekt mit dem Titel «Tiere und Arche» ist noch in Arbeit. Die Vergangenheit in Form alter Bilder setzt die Künstlerin dabei in einen modernen Kontext. Auf diese Weise möchte sie unter anderem zur Auseinandersetzung mit traditionellen Werten anregen.

Blickfang am Arbeitsplatz von Mechthild Schult sind Ölbilder und Aquarelle, die meistens farbenfroh und manchmal düster-provokant die Wände der Inneren Station, der Aufnahme und Ambulanz schmücken. Schon viele Jahre beschäftigt sich Schult mit der Malerei, die sie eher zufällig für sich entdeckte und durch Kurse bei der VHS und einer namhaften Galeristin und Künstlerin perfektionierte. Heute ist sie ihr ein Quell des Ausgleichs im hektischen Krankenhausalltag und eine Möglichkeit, eigene Gedanken kreativ umzusetzen. Mit der Ausstellung sollen nun nicht nur Kunst und Krankenhaus eine Verbindung eingehen, sondern auch ein zukunftsträchtiger Beitrag zum 150-jährigen Jubiläum des Hospitals (Hospitalität = Gastfreundschaft) geleistet werden. siwi

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