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Alarm in der Neujahrsnacht

Raketen verursachten Brand am Aquarell

Haltern Unkontrollierte abgeschossene Raketen erforderten in der Neujahrsnacht drei Einsätze der Feuerwehr, unter anderem am Freizeitbad. Auch die Rettungssanitäter waren gut gefordert. Dabei erwies sich die Entscheidung, zwei Rettungswagen bereit zu halten, als absolut richtig.

Raketen verursachten Brand am Aquarell

Haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrkräfte rückten in der Neujahrsnacht drei Mal aus. Archivfoto: Bludau - Foto: Bludau

Feuerwerkskörper verursachten in der Neujahrsnacht drei Brände in der Innenstadt Halterns.

Am Neujahrsmorgen um 0.50 Uhr rückte die Feuerwehr gleichzeitig zu zwei Einsätzen aus.

Am Disselhof war der Teppichboden auf einem Balkon in Brand geraten. Ursache war eine Silvesterrakete. An der Stettiner Straße brannten zur selben Zeit zwei Mülltonnen. Auch sie hatten durch Raketen Feuer gefangen. Ein größerer Schaden entstand an beiden Einsatzorten laut Feuerwehr aber nicht.

Hecke in Flammen

Um 1.50 Uhr ging wieder Alarm. Am Freizeitbad Aquarell, Hullerner Straße, stand eine fünf Meter hohe Hecke neben dem Kassenhäuschen des Freibades in Flammen. Hier waren Feuerwerkskörper unkontrolliert vom Himmel gehagelt. Die Feuerwehr fürchtete zunächst, der Brand könnte sich auf das Gebäude des Freibades ausbreiten. Aber die Kameraden waren schnell genug zur Stelle, hieß es seitens der Feuer- und Rettungswache Haltern. Bevor sie den Einsatzort verließen, kontrollierten sie vorsichtshalber mit einer Wärmebildkamera, ob auch tatsächlich alle Brandnester gelöscht waren.

Nur weil in allen drei Fällen der Alarm rechtzeitig auf der Wache eingelaufen sei, habe die Wehr größere Schäden verhindern können, betonten die diensthabenden Feuerwehrmänner am Neujahrstag. Die nächtlichen Einsätze fuhren sowohl hauptamtliche als auch ehrenamtliche Wehrleute.

Rettungsfahrten

Um für alle Unglücksfälle gerüstet zu sein, setzte die Feuerwehr in der Silvesternacht zwei Rettungswagen ein. Das geschieht ansonsten nur selten und allenfalls bei großen Veranstaltungen. Die Vorsicht erwies sich als richtige Entscheidung. Beide Wagen waren reichlich unterwegs. Eine Fahrt ging bis Münster zur Augenklinik.

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