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Ordensschwestern danken für wunderbare Hilfe

Lippramsdorf Schwester Yulis aus Breves in Brasilien bedankt sich bei der Pfarrgemeinde St. Lambertus für deren Hilfe und Solidarität. «Ich bin voller Bewunderung», schreibt sie an den Eine-Welt-Ausschuss. Seit zwei Jahren unterstützen die Lippramsdorfer in Breves das Landgut Madre Rafols. Geleitet wird es von der Kongregation der Schwestern der Nächstenliebe von Sankt Ana. Gerade wurden wieder 4000 Euro über das Hilfswerk Adveniat nach Südamerika geschickt. Das Landgut bietet vielfältige Hilfe an. Der Gesundheitsposten Madre Rafols arbeitet zusammen mit dem Projekt «Haus der Gastfreundschaft». Die Einwohner des verarmten Stadtviertels Bandeirantes finden hier Zuflucht. In der angegliederten Vorschule werden in drei Klassen 79 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren betreut. Die «Brinquedoteca», der Kindergarten, nimmt wöchentlich 629 Kinder auf. Hier spielen die Jungen und Mädchen, arbeiten in Gruppen, erhalten Unterricht und bekommen eine Mahlzeit - häufig die einzige am Tag. Der Computerraum öffnet wöchentlich für 16 Jugendliche. Ziel ist es, diese auf ihr Berufsleben vorzubereiten. Der Raum für handwerkliche Tätigkeiten schließlich ist gedacht für Jugendliche, schwangere Frauen und Mütter sehr armer Familien. Hier haben sie die Möglichkeit, Handarbeitstechniken wie Sticken, Häkeln oder Flicken zu erlernen. Das von der Lippramsdorfer Gemeinde gespendete Geld wird unter anderem eingesetzt für den Kauf von Unterrichtsmaterialien, von Lebensmitteln für unterernährte Kinder, eines Wasserfilters für den Handwerksraum und eines Ventilators für den Gesundheitsposten, aber auch für die Bezahlung der Arbeiter und einer Lehrerin. Einladung Schwester Yulis lädt Lippramsdorfer ein, sich bei einem Besuch der Missionsstation selbst ein Bild von der geleisteten Arbeit zu machen. «Ihr wäret unsere Gäste und für uns wäre es eine große Freude», heißt es gastfreundlich in ihrem Brief an Maria Kleine Jäger-Schroer. Initiiert hatte diese Partnerschaft der ehemalige Pfarrer der Lambertus-Gemeinde, Heinz-Josef Weckenbrock. Er hatte bei seinem Besuch in Brasilien die Missionsstation kennen gelernt und die Not erkannt. Bislang flossen rund 8000 Euro in dieses Projekt. esc

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