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Mieter starb im Feuer

Hullern Vermutlich ist der 36-jährige Mieter und sein Hund bei einem Wohnhausbrand in der Heimingshof-Siedlung ums Leben gekommen. Das Gebäude am Karpfenweg 8 brannte vollständig nieder.

Zurzeit kann die Polizei noch nichts über die Brandursache und die Identität des Toten sagen. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf etwa 50 000 Euro.

Gestern Nacht um 2.28 Uhr ging bei der Feuerwehr die Brandmeldung ein. Die Wehren der Hauptwache, der Freiwilligen Feuerwehr Haltern-Mitte und Hullern waren in kurzer Zeit am Brandort. Da es am Heimingshof keine Hydranten gibt, rückten die Wehren mit großen Löschtank- und Schlauchfahrzeugen mit Pumpen aus, um das Löschwasser aus der Stever den Tankwagen zuzuführen.

Beim Eintreffen der Wehren standen das Haus und auch Sträucher und Bäume in unmittelbarer Nähe in hellen Flammen. Einsatzleiter Christoph Deitermann setzte drei Trupps unter schwerem Atemschutz mit einem B- sowie zwei C-Rohren und eine Doppelleitung zum Löschen ein. Gleichzeitig galt es, ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude zu verhindern. Die Konstruktion dieser Wohnhäuser aus den 30-er Jahren ist aus Holz und brennt dementsprechend heftig.

Um 3.44 Uhr war das Feuer gelöscht, so dass die Nachlöscharbeiten von den Männern der Feuerwehr Hullern unter Leitung von Martin Schild weitergeführt und um 8 Uhr beendet wurden. 44 Einsatzkräfte besiegten die Flammen.

Rettungssanitäter und ein Notarzt fanden die Leiche des Opfers in den Trümmern.

Heizungsreparatur

Nach Informationen aus der Nachbarschaft waren am Dienstag noch Reparaturarbeiten an der Heizung ausgeführt worden. Ob dies oder etwas anderes das Feuer entfesselte, konnte noch nicht bestätigt werden. Die Ermittlungen des Fachkommissariates für Branddelikte und der Staatsanwaltschaft Essen dauern an. Holger Steffe

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