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Im Trigon ist die Hölle los!

Haltern Dicht an dicht standen die Besucher am Samstag im Trigon.

Die Sitzplätze waren schon lange vor Beginn des Konzertes vergeben und wurden von den "Besetzern" gekonnt verteidigt. Sie alle hatten sich zur 6. Halterner Bluesnacht eingefunden und lauschten bei Bier und Zigarettenqualm den bluesigen Stimmen des "Goldtmann Quintetts" und von "B. B. & the Bluesshacks."

Im Repertoire der beiden Bands waren neben altbekannten Coverversionen von bekannten Bluesgrößen wie "T-Bone Walker" und "Sonny Boy Williams" auch Eigenkompositionen, die neben den bereits seit etlichen Jahrzehnten populären und beliebten Liedern durchaus mithalten konnten.

Das Trigon hatte an diesem Abend alles aufgefahren, was für die Stimmung eines Blueskonzertes nötig war. Neben dem berauschenden Sound tat der starke Zigarettenqualm, den man so eher in kleinen, gemütlichen Kneipen finden kann, dann noch sein Übriges, um dem Besucher ein Gefühl zu vermitteln, das man so schnell nicht vergisst und Lust auf ein siebtes, ebenso erfolgreiches Bluesfest machte.

Liebe, Glück und Spaß

Blues ist eine eigenständige Kunstform afroamerikanischer Musik und entwickelte sich nachweislich nicht ausschließlich aus Gospel und Negro Spiritual. Es ist eng mit Jazz, Swing und Rock verwand und bildet mit ihnen oft sogar Symbiosen, wie zum Beispiel den Blues-Rock oder auch den Country Blues. Blues nutzen die Musiker oft, um ihre Gefühle oder ihre Meinung zu Themen, die sie berühren, auszudrücken oder zu verarbeiten.

Besonders häufig werden allerdings, wie so oft in der Musik, die Probleme mit der Liebe aufgegriffen. Vereint mit dem typischen 12er Takt des Blues' und einer langsamen Spielweise wirken diese Songs dann oft traurig oder gar melancholisch, was allerdings nicht zwingend für alle Blues-Hits ist. Denn beinahe genauso oft werden Glück und Spaß besungen, den die Künstler im Augenblick der Entstehung des Liedes empfanden. Mark Pillmann

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