Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

„Diesen Bootssteg kann man nicht benutzen“

Stevermündung

Idyllisch liegt das Bootshaus Alter Garten gegenüber dem Lakeside Inn an der Stevermündung. Der Steg zum Fluss bereitet aber erneut Probleme. Jetzt kündigt der Betreiber eine Lösung an.

Haltern

von Jürgen Wolter

, 11.07.2018
„Diesen Bootssteg kann man nicht benutzen“

Zurzeit stellt der neue Steg am Bootshaus Alter Garten eine Gefahr dar, findet Franz Engel. wolter © Foto Jürgen Wolter

Diesen Steg kann man nicht benutzen“, sagt Franz Engel. Am Bootshaus Alter Garten führt ein Anlegesteg ins Wasser der Stever kurz vor der Einmündung in den Halterner Stausee. Zum Teil liegt er unter der Wasseroberfläche und ragt am Ende schräg aus dem Wasser. Der Metallsteg wurde vor wenigen Wochen angebracht, nachdem der alte, ebenfalls defekte Holzsteg, abmontiert worden war.

Miete für das Bootshaus ist bereits abgebucht

„Meine Lebenspartnerin und ich haben ein Boot hier im Bootshaus liegen“, ärgert sich Franz Engel. „Aber leider können wir es nicht nutzen. Gerade in den letzten Wochen, als das Wetter so schön war, konnten wir das Boot wegen des niedrigen Wasserstandes nicht zu Wasser lassen.“ Der Jahresbeitrag für das Bootshaus von 80 Euro sei leider per Lastschriftverfahren bereits abgebucht.

Der alte Steg, der sich nicht mehr im Gleichgewicht hielt, war im Frühjahr entfernt worden. „Der verbliebene Holzsteg hat am Ufer eine Rolle, über die man Boote zu Wasser lassen kann“, sagt Helmut Kuchel von der Betreibergesellschaft. „Das ist die mit der Stadt abgesprochene Lösung. Außerdem haben wir den Steg aus Edelstahl gekauft, das ist ein zusätzlicher Service von uns“, so Helmut Kuchel.

„Das werde ich mir direkt ansehen“

Dieser Metallsteg sei aber noch nicht endgültig montiert und deshalb abgesperrt gewesen. „Er wird noch am Grund befestigt, und durch Ketten im Gleichgewicht gehalten, damit er nicht umkippt, wenn man ihn betritt“, so Kuchel.

Diese Arbeiten sollen in den nächsten Tagen beginnen. Der alte Holzsteg war mit einem Kran entfernt worden. Der neue soll dann in Kürze wieder nutzbar sein.

„Bis dahin werden wir die Absperrung erneuern, das werde ich mir direkt ansehen“, so Helmut Kuchel am gestrigen Mittwoch im Gespräch mit unserer Redaktion.

Der neue Metallsteg war vor zwei Wochen angeliefert und provisorisch installiert worden. Die Arbeiten sollen jetzt zeitnah abgeschlossen werden.

Darauf hofft auch Franz Engel. „Man kann das Boot zwar über den Holzsteg ins Wasser lassen, aber bei Niedrigwasser ist es schwierig einzusteigen. Das wäre über den neuen Steg sehr viel besser möglich“.