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Premiere in Haltern am See

Das Neujahrsschwimmen war kalt und witzig

Haltern Eine schöne Gaudi für den guten Zweck übertraf alle Erwartungen. Warum Bürgermeister Bodo Klimpel beim ersten Halterner Neujahrsschwimmen haushoch eine Wette verlor, erzählte er nach dem eiskalten Bad.

Das Neujahrsschwimmen war kalt und witzig

265 Teilnehmer meldeten sich für das Neujahrsschwimmen im Halterner Stausee an, einige kamen in lustigen Verkleidungen. Foto: Elisabeth Schrief

Zum ersten Mal in der Stadtgeschichte veranstalteten die Stadtwerke Haltern mit Unterstützung von Lions- und Rotary-Club am 1. Januar ein Neujahrsschwimmen im Stausee. Die kühnsten Erwartungen der Stadtwerke-Geschäftsführer Carsten Schier und Dr. Bernhard Klocke wurden übertroffen. 265 Schwimmer in Badehosen und lustigen Verkleidungen warteten wenige Sekunden vor 14 Uhr auf dem schönsten Binnenstrand Nordrhein-Westfalens auf den Startschuss, um sich sodann übermütig in den See zu stürzen.

1000 Zuschauer feuerten sie dabei an. An der Startlinie standen auch die Tri Ducks aus Dorsten. Bernhard Fellner und acht weitere Triathleten hatten sich auf den Weg nach Haltern gemacht, weil „das hier eine witzige Sache ist und wir mit unserer Teilnahme auch gleichzeitig den Kinder- und Jugendhospizdienst unterstützen können.“ Im letzten Jahr hätten sie selber auf Zuruf ein Neujahrsschwimmen im Dorstener Kanal veranstaltet. Bernhard Fellner ist ehrlich: „Es kamen fünf Schwimmer.“

Auch die Sportgruppe „Bauch und Hüfte“ um Markus Heier stand in geringelter Badebekleidung am Startpunkt. Die „schöne, kalte Gaudi“ will sie sich nicht entgehen lassen. Ebenso wenig wie der Tauchclub aus Haltern. Einige haben Neopren-Anzüge an, andere trauen sich in leichter Badehose ins sechs Grad kalte Wasser.

Wiederholung angekündigt

„Die Teilnehmer kommen aus Haltern, aus dem Kreis Coesfeld und aus dem Ruhrgebiet“, schaute Werner Trogemann in die Anmeldeliste. Die weiteste Anreise allerdings hatte Katharina Freundt aus Kanada. Sie besucht gerade ihre Verwandten Peter, Conny, Stefan und Vanessa Kania. Stefan Kania wohnt in London, sein Ziel war, nicht nur mit den Füßen, sondern ganz ins Wasser abzutauchen. Hat er auch gemacht.

Das erste Halterner Neujahrsschwimmen

Um 14 Uhr fiel der Startschuss für den Sprung ins eiskalte Stauseewasser.
Ein großer Dank der Organisatoren galt den Rettungsschwimmern der DLRG Haltern.
Das Team des Kinder- und Jugendhospizdienstes ging natürlich auch baden. Der ehrenamtlich tätigen Organisation fließt der Erlös der Veranstaltung zu.
Zum ersten Mal fand im Halterner Stausee ein Neujahrsschwimmen statt. Über 260 Menschen wagten den Sprung ins kalte Wasser.
Zum ersten Mal fand im Halterner Stausee ein Neujahrsschwimmen statt. Über 260 Menschen wagten den Sprung ins kalte Wasser.
Rund 1000 Zuschauer verfolgten das Spektakel im Strandbad.
Die Rettungsschwimmer sorgten für die Sicherheit im und auf dem Wasser, das Rote Kreuz versah den Sanitätsdienst.
Zum ersten Mal fand im Halterner Stausee ein Neujahrsschwimmen statt. Über 260 Menschen wagten den Sprung ins kalte Wasser.
Zum ersten Mal fand im Halterner Stausee ein Neujahrsschwimmen statt. Über 260 Menschen wagten den Sprung ins kalte Wasser.
Zum ersten Mal fand im Halterner Stausee ein Neujahrsschwimmen statt. Über 260 Menschen wagten den Sprung ins kalte Wasser.
Zum ersten Mal fand im Halterner Stausee ein Neujahrsschwimmen statt. Über 260 Menschen wagten den Sprung ins kalte Wasser.
Die Firma Maggi hatte Fünf-Minuten-Terrinen gestiftet. Schwimmer und Besucher konnten sich mit der Suppe lecker aufwärmen.
Zum ersten Mal fand im Halterner Stausee ein Neujahrsschwimmen statt. Über 260 Menschen wagten den Sprung ins kalte Wasser.
Zum ersten Mal fand im Halterner Stausee ein Neujahrsschwimmen statt. Über 260 Menschen wagten den Sprung ins kalte Wasser.
Zum ersten Mal fand im Halterner Stausee ein Neujahrsschwimmen statt. Über 260 Menschen wagten den Sprung ins kalte Wasser.
Zum ersten Mal fand im Halterner Stausee ein Neujahrsschwimmen statt. Über 260 Menschen wagten den Sprung ins kalte Wasser.
Zum ersten Mal fand im Halterner Stausee ein Neujahrsschwimmen statt. Über 260 Menschen wagten den Sprung ins kalte Wasser.
Zum ersten Mal fand im Halterner Stausee ein Neujahrsschwimmen statt. Über 260 Menschen wagten den Sprung ins kalte Wasser.
Viele kamen lustig verkleidet zum ersten Halterner Neujahrsschwimmen.
Zum ersten Mal fand im Halterner Stausee ein Neujahrsschwimmen statt. Über 260 Menschen wagten den Sprung ins kalte Wasser.
Christoph Sebbel, Vorstand Volksbank und Mitglied im Lions Club, wärmte sich mit einer heißen Suppe wieder auf. Er hatte sich allerdings nur bis zu den Knien ins Wasser getraut.
Die Tri Ducks aus Dorsten waren schmerzfrei, die Triathleten fühlten sich auch im kalten Wasser wohl.
Der "Laufsteg" zum Wasser musste verbreitert werden, Berthold Kröger und Christoph Sebbel erledigten das. Mit dem Ansturm an aktiven Teilnehmern hatten die Organisatoren nicht gerechnet.
Die Schlange an der Anmeldung war lang. Die ersten 100 Schwimmer erhielten Pudelmützen, die waren schon nach 20 Minuten ausgegangen.

Mitten im Pulk auch Bürgermeister Bodo Klimpel. „Es war gar nicht so schlimm“, sagte er nach der Rückkehr aus dem See. Fünf Schwimmzüge hat er gemacht, dann ist er schnell wieder raus. Auch, um Wettschulden in Form von heißem Glühwein zu begleichen: „Ich dachte, es kämen nicht mehr als 50 Schwimmer. Meine Wette habe ich haushoch verloren.“ Das freute ihn, aber besonders auch die Stadtwerke-Geschäftsführer. Carsten Schier zeigte sich überwältigt, freute sich über phantastisches Wetter und, „dass der See nicht zugefroren war.“ Er versprach direkt eine Wiederholung in 2019. „Eine herrliche Veranstaltung“, nannte Dr. Klocke das, was im Strandbad am Neujahrstag richtig gute Laune machte.

Dank an Helfer

17 Rettungsschwimmer der DLRG Haltern und das Rote Kreuz sorgten für die Sicherheit, aber es passierte nichts. DLRG-Vorsitzende Anne Feldmann betonte, alle ihre Mitglieder hätten großen Spaß, an dieser Veranstaltung mitwirken zu können. Die Organisatoren wiederum dankten für die tolle Unterstützung.

Euphorie also bei den Veranstaltern, Euphorie aber auch bei den Zuschauern. Der ehemalige Erste Beigeordnete der Stadt, Hans-Josef Böing, applaudierte: „Das ist der Beginn einer neuen Zeitrechnung in Haltern.“

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