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Auf den Spuren der Indianer

Lavesum «Du kannst den Regenbogen nicht haben, wenn es nicht irgendwo regnet.»

So lautet eine Weisheit der Pueblo-Indianer. Am Samstag regnete es immer mal wieder, aber vom Regenbogen war nichts zu sehen.

Die Lavesumer Grundschule feierte trotzdem ungezwungen ihr großes Indianerfest. Viele Weiße kehrten ins Indianerdorf ein. Auf dem Schulhof sorgten vornehmlich Rothäute der Stämme «Schulpflegschaft» und «Lehrerkollegium» samt Nachwuchs aus den «Klassen» für Unterhaltung friedlicher Natur. Pfeil und Bogen, Kuhfladen und Goldnuggets spielten die Hauptrollen im indianischen Spiel. Weiße, die so richtig in die Haut der Rothäupte schlüpfen wollten, bastelten Kopf- und Perlenschmuck und ließen ihre Gesichter bemalen. An den Tipi-Ständen boten Weiße ihre Speisen an. Der köstliche Geruch vom Grill und der appetitliche Anblick des meterlangen Kuchenbuffets lockte Weiß und Rot gemeinsam an den Tisch. Einen Schamanen muss Häuptling-Schulleiter Franz Had nicht befragen. Einige Monde weiter wird sich ganz sicher vom Erlös des Festes ein gemütliches Lesestübchen einrichten lassen. Verdient haben es sich besonders die jungen Indianer und Squaws. Die einzelnen Klassenstämme führten Tänze auf und sangen Lieder, und auch der Stamm der «Eichhörnchen» vom DJK B/W Lavesum ließ die weißen und roten Brüder und Schwestern beim Cheerleading begeistert applaudieren. ela

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