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Zupfer: Zu wenig Polizei in Scharnhorst

Die jüngsten Vorkommnisse in Scharnhorst-Ost machen deutlich, dass die Polizeiwache vor Ort deutlich unterbesetzt ist. Findet Gerti Zupfer (Foto), Vorsitzende des Ausschusses für öffentliche Ordnung. Und das SPD-Ratsmitglied (63) hat auch einen Schuldigen ausgemacht: Innenminister Ingo Wolf (FDP). Ihm sei es anzulasten, dass die Polizeireform in Dortmund wenig Wirkung zeige und eben nicht mehr Streifenpersonal zur Verfügung stehe. Genau das sei aber sei das Ziel von Wolfs Amtsvorgänger Fritz Behrens (SPD) gewesen, der die Reform 2005 auf den Weg gebracht hatte.

"Die Polizeiwache in Scharnhorst bräuchte eine grundsätzlich stärkere Polizeiausstattung, aber konkret bedeutet es, dass sogar Planstellen gestrichen wurden", heißt es in einer Stellungnahme der Politikerin. Eine Ausweitung der Doppelstreifen von Polizisten und Mitarbeitern des Ordnungsamtes sei in der Vergangenheit gescheitert, "weil die Polizei kein weiteres Personal zur Verfügung stellen konnte".

Um die Probleme in den Griff zu bekommen, seien aber nicht nur Ordnungsmaßnahmen nötig. "Netzwerkarbeit und fachübergreifendes Handeln ist gefragt, um mit den gesellschaftlichen Strukturen in unserem Stadtteil umzugehen." Ein Auftrag, den ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte in den vergangenen Jahren erfolgreich durch vielfältige Präventionsansätze umgesetzt hätten - so bestehe seit 20 Jahren ein Runder Tisch für Scharnhorst-Ost. Die "Ausschreitungen" in der Droote werden laut Zupfer auf dessen nächster Sitzung am 24. November behandelt: "Es darf nicht sein, dass sich Menschen auf unseren Straßen und Plätzen unsicher und bedroht fühlen, sei es durch subjektiv empfundene oder objektive Gefahren." Gerti Zupfer lebt seit 38 Jahren in Scharnhorst. weg

Mehr Berichte, Bilder, Videos und ein Diskussionsforum zu Scharnhorst-Ost finden Sie im Internet: www.RuhrNachrichten.de/dortmund

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