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Wiederhören mit Arthur Fagen

Wiederhören mit Arthur Fagen

<p>Als Gastdirigent kehrt Arthur Fagen für drei Tage nach Dortmund zurück. Archiv Menne</p>

Ein Wieder-Hören mit Dortmunds ehemaligem Generalmusikdirektor Arthur Fagen gibt es von heute bis Mittwoch im Konzerthaus: Als Gastdirigent leitet er das vierte Philharmonische Konzert mit den Dortmunder Philharmonikern.

"In meiner Dortmunder Zeit habe ich nie zwei schwere Sinfonien plus ein schweres Konzert gehabt", sagt Fagen. Es beginnt mit der sechsten Sinfonie des Tschechen Bohuslav Martinu ("Fantaisies symphoniques"), der um 1920 nach Paris ging und mit seiner letzten "Heimweh-Sinfonie" ein Fazit seines unsteten Lebens zog.

Auf das Werk von 1953 folgt das nur wenige Jahre jüngere "Concertino für Trompete, Streichorchester und Klavier" von André Jolivet, für das der Solo-Trompeter Uwe Komischke verpflichtet wurde. "Ein rhythmisch interessantes, zwischendurch fast kammermusikalisches Stück, aber anspruchsvoll zu hören", meint Komischke, der lange als Solo-Trompeter für die Münchener Philharmoniker wirkte.

Nach der Pause folgt Hector Berlioz' hundert Jahre ältere "Symphonie fantastique", der er selbst den programmatischen Namen "Episode de la vie d'un artiste" (Episode aus dem Leben eines Künstlers) gab - im Oktober war das Werk bereits von der Staatskapelle Weimar im Konzerthaus zu hören. "Martinu hat viele rhythmische Details und den Schluss von Berlioz' Sinfonie als Zitat aufgenommen", erklärt Fagen die Verbindung. pin

3.-5.12., 20 Uhr, Brückstr. 21. Um 19.30 Uhr gibt es eine Einführung im Foyer.

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