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Ballon-Motiv wirbt für Kirchentag in Dortmund

Evangelischer Kirchentag 2019: Kampagne gestartet

Ein Mann hebt ab. An einem großen Bündel grüner Luftballons schwebt er in die Höhe. Mit diesem Motiv illustriert der Deutsche Evangelische Kirchentag sein aktuelles Motto „Was für ein Vertrauen“ und geht damit auf Werbetour für den Kirchentag im Juni 2019 in Dortmund.

Dortmund

von Oliver Volmerich

, 16.04.2018
Ballon-Motiv wirbt für Kirchentag in Dortmund

Kirchentags-Präsident Hans Leyendecker, die Präses der westfälischen Landeskirche Annette Kurschus und Kirchtags-Generalsekretärin Julia Helmke mit dem Werbemotiv für den Dortmunder Kirchentag. © Stephan Schuetze

„Wir wollten ein Motiv schaffen, dass Leichtigkeit ausdrückt und eine Einladung ausspricht“, erklärte Andreas Kowarschik, Geschäftsführer der Berliner Agentur Part, die sich mit dem Ballon-Motiv in einem Wettbewerb durchgesetzt hatte, am Montag bei der Kampagnen-Vorstellung vor der Petrikirche. Dort prangt am Bauzaun das erste Plakat mit dem Kirchentags-Logo, das bald auch auf T-Shirts Taschen und Tassen gedruckt wird.

Die Kirchentags-Organisatoren sehen damit ihr Motto „Was für ein Vertrauen“ gut in Bildsprache umgesetzt. „Das Motiv erzählt eine Geschichte“, sagte Kirchentags-Generalsekretärin Julia Helmke. „Ein Mann, der beherzt zugreift, sich tragen lässt und auch getragen wird“, zeige eine eine positive, lebensbejahende Sicht“. Deutlich werde aber auch, dass Vertrauen verletzlich sei und Mut benötige.

Programm-Planung läuft an

Die Vorstellung des Kirchentags-Logos ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Kirchentag, der vom 19. bis 23. Juni in Dortmund stattfindet. Aktuell wird im Kirchentagsbüro in Fulda, der Geschäftsstelle in Dortmund, aber auch bei der westfälischen Landeskirche schon intensiv an der Organisation und Programmplanung gearbeitet. Am Wochenende wurden vom Präsidium des Kirchentages mehr als 500 Menschen berufen, die einen Großteil des Kirchentags-Programms vorbereiten.

In welche Richtung das geht, machte Kirchentags-Präsident Hans Leyendecker auch bei der Vorstellung der Kampagne noch einmal deutlich: „Wir wollen keinen Wohlfühl-Kirchentag, sondern einen Kirchentag der klaren Worte und Widerworte“, sagte Leyendecker. Gleichzeitig soll der Kirchentag aber auch klarmachen, „was es für gute Nachrichten gibt“.

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