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Was macht das Eichamt?

DORTMUND Mehrmals täglich hat jeder mit der Arbeit des Eichamtes zu tun: Beim Kauf von Obst und Gemüse, Fertiggerichten, an der Wurst- und Käsetheke, Zapfsäule, im Taxi oder wenn die Geschwindigkeit von der Polizei kontrolliert wird.

Der Landesbetrieb Mess- und Eichwesen in Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 320 Mitarbeitern in 10 Eichämtern hat im vergangenen Jahr überwacht und geeicht: rund 45.000 Straßenzapfsäulen für Mineral- und Bioöle, 1.200 Messanlagen auf Tankwagen für Mineralöle, 800 Messanlagen für Milch, 18.500 Fahrpreisanzeiger in Taxen und Mietwagen, 10.500 Abgasmessgeräte für Kraftfahrzeuge, 440 Atemalkoholmessgeräte sowie 69.000 Waagen in Geschäften oder auf dem Markt: Die Liste der Tätigkeiten des Eichamts ist lang.

Manipulierte Messgeräte

In den meisten Fällen ist die Arbeit der Eichämter unauffällig und unspektakulär. Doch kürzlich kamen sie mal wieder in die Schlagzeilen, nämlich als die Medien über manipulierte Messgeräte an Tankstellen berichteten. Einige Verbraucher wurden betrogen und bezahlten für Benzin und Diesel, das nicht in ihren Tank geflossen war. "Die Marktüberwachung sowie die Eichung von Messgeräten und deren Kontrolle - das sind unsere Aufgaben", betont Dr.-Ing. Eberhard Petit, Direktor des Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW (LBME NRW). “Wir sorgen durch unsere Überwachung für Verbraucherschutz, sichern den fairen Wettbewerb und dämmen die Wirtschaftskriminalität ein.“ "Volkswirtschaftlich betrachtet macht es eben doch etwas aus, wenn z. B. das Verpackungsmaterial zu Unrecht mit gewogen und zum Warenpreis verkauft wird", meint Petit. „Da kommen Beträge in Millionenhöhe zusammen.“

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