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Wahl brachte keine Mehrheit für Kandidaten

Im Westen Wer neuer Superintendent des Kirchenkreises Dortmund-West wird und damit die Nachfolge von Hartmut Anders-Hoepgen antritt, bleibt vorerst offen.

Nach drei Durchgängen musste die Wahl auf der Synode des Kirchenkreises am Mittwoch im Gemeindehaus Oespel beendet werden, weil keiner der drei Kandidaten die erforderliche Mehrheit der Kirchenvertreter für sich gewinnen konnte. Pfarrer Peter Schäfers Stephanie LüdersHans-Otto Witt (Foto1) hatte zwar in allen drei Wahlgängen die Nase vorn, doch fehlte ihm am Ende eine Stimme zur Mehrheit. Pfarrerin schied mit 16 Stimmen nach der ersten Runde aus. Pfarrer erhielt im letzten Wahlgang 29 Stimmen. Die Synode hat 75 stimmberechtigte Mitglieder. Mindestens 38 Stimmen hätte ein Kandidat benötigt, um gewählt zu sein. Der Nominierungsausschuss soll der Synode nun einen neuen Vorschlag zur Wahl des Superintendenten oder der Superintendentin bis zum 25. Oktober unterbreiten. Dann muss noch einmal gewählt werden.

Hartmut Anders-Hoepgen war 15 Jahre Superintendent des Kirchenkreises. Den Delegierten legte er seinen letzten Bericht vor. «Ich habe bei manchem, was es hier und da auch an Widerständen im Laufe meiner Amtszeit gegeben hat, in all den Jahren im überwiegenden Maße Unterstützung, Verständnis, Hilfe und Annahme erfahren», bedankte sich Anders-Hoepgen bei den Synodalen.

Im Mittelpunkt der Synode stand das Verhältnis zwischen Christentum und Islam. Zu diesem Thema referierte Klaus Lefringhausen. Die Zugewanderten in Politik und Gesellschaft mitwirken zu lassen, statt sie nur zu betreuen, forderte er. Die Kirchenvertreter begrüßten das Papier «Mehr Dialog wagen», eine Orientierungshilfe der Evangelischen Kirche in Dortmund und Lünen. Das Gespräch zwischen den Religionen weiterhin zu suchen und zu fördern, sei eine wichtige Aufgabe für die Zukunft. Es bedürfe des Bemühens, den anderen so zu verstehen, wie er verstanden werden möchte. Die Synode bat die Kirchengemeinden, sich für den christlich-islamischen Dialog zu engagieren. Die Kirchenleitung der Landeskirche wird gebeten, die von den Synoden in Dortmund und Lünen verabschiedete Position bei einer eigenen Stellungnahme zu berücksichtigen.

Über die Ausgaben des Kirchenkreises im letzten Jahr informierte Volker Szillat. Danach beläuft sich die Jahresrechnung in Einnahmen und Ausgaben auf 217 000 Euro.

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