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Von Null auf Hundert

Dass sie vor drei Monaten noch vor dem Aus stand, davon ist nicht mehr viel zu sehen: Seit einer Woche hat die DRK-Kleiderkammer an der Josef-/Ecke Friedrichstraße wieder ihre Arbeit aufgenommen.

Seitdem sorgen sechs freiwillige Helfer dafür, dass Bedürftige wieder an Kleidung kommen. Zusätzlich führt die DRK noch mit zwölf weiteren Interessierten Gespräche: «Es ist schon klasse, wie sich das entwickelt hat: In wenigen Wochen sind wir von 0 auf 100 gegangen», zeigt sich Anne Holz, Sozialarbeiterin vom DRK, begeistert.

Dass die Kleiderkammer dringend benötigt wird, bestätigt die positive Resonanz in der Bevölkerung: «Auch ohne große offizielle Wiedereröffnungsankündigung erscheinen etwa 20 Leute am Tag, um sich etwas zum Anziehen zu besorgen», berichtet Holz.

Dabei kommt kein Wunsch zu kurz. Das Angebot der Kammer ist breit gefächert: von hippen Turnschuhen, über stabile Jeanshosen bis hin zu feinen Sakkos. Sogar zwei Schulranzen sind in den Regalen versteckt: «Eigentlich haben wir alles. Was vielleicht noch fehlt, ist Kleidung für Jugendliche - und Schuhe», sagt die Sozialarbeiterin.

Die Aufgabe der Helfer ist es wiederum, die Sachen ordnungsgemäß auszugeben und eingegangene Textilien in die Regale ein-, manchmal aber auch auszusortieren: «Leider haben wir oft verschlissene Sachen dabei. Erst heute kam ein Anorak an, an dem der Reißverschluss hinüber war», berichtet die ehrenamtliche Helferin, Reinhilde Happe. Nichts selten seien Stücke auch einfach nur völlig verschmutzt. «Wer hier arbeiten möchte, darf deshalb nicht kleinlich sein», weiß Happes Mitstreiterin Barbara Bialecki. Trotzdem stürze sie sich gerne zwei Mal pro Woche in die Kleiderberge: «Es macht einfach Spaß, wenn man Gutes tun kann. Besser als zu Hause rumsitzen, ist das allemal.» wet

Die Kleiderkammer hat dienstags und donnerstags jeweils von 9 bis 11.30 Uhr geöffnet.

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