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Vom Sumpf zur Siedlung

hOMBRUCH Das Froschloch. Einst ein Sumpf und jetzt eine gewachsene Siedlung. Fein rausgeputzt sind die Häuser, denn rund um's Froschloch wohnt man gern. Hier kennt jeder jeden.

Zwischen 40 000 und 45 000 Mark kosteten die Anfang der 60er errichteten Reihenhäuser, für die 600 Bewerber in der Schlange standen.

Wer Jalousien einbauen wollte oder sich einen Kellerzugang leisten konnte, musste Sonderpreise zahlen. An der bis heute soliden Bauweise mag es liegen, dass viele Nachbarn der Siedlung treu geblieben sind oder deren Kinder mit den Enkeln zurückkehren, weil das Grün zum Greifen nah und auch das Hombrucher Zentrum nicht weit entfernt ist.

Den Grundstein für die bis heute gute Nachbarschaft legten 40 Siedler aus Wichlinghofen, wo sie bei der Grundstücksvergabe den Kürzeren gezogen hatten und deshalb ausweichen mussten. Schnell mussten sich die Hauseigentümer als starke Gemeinschaft beweisen - denn die Verkäufer wollten zügig den Erbbauzins erhöhen. Wie sieht diese Siedlung fast fünf Jahrzehnte später aus? Schauen wir mal nach. Hier unsere Termine für die Berichte aus dem Froschloch:

19.6.: Rebhuhnweg

20.6.: Kolibriweg

21.6.: Zaunkönigweg

22.6.: Kuckucksweg

23.6.: Nachtigallenweg

Am 23. Juni feiert die Siedlergemeinschaft am Spielplatz ein Straßenfest. Die Ruhr Nachrichten sind von 11 bis 13 Uhr mit einem Stand dabei, an dem Sie auch das Luftbild kaufen können. www.ruhr-nachrichten.de

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