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Vom Hardrock bis zur Mondschein-Sonate

Eving Es war zwar nicht alles perfekt, doch wurde das Sommerkonzert der Theodor-Heuss-Realschule ein voller Erfolg. An dieser Schule wird schon seit 15 Jahren das umgesetzt, was in jüngster Zeit von Politikern, Wissenschaftlern und Lehrern gefordert wird: mehr Raum und Möglichkeiten für die Musik an Schulen. Seit etwa zwei Jahren gibt es ein ähnliches Projekt an der Evinger Hauptschule. Musiklehrer Martin Grobe hatte etwa 80 Jungen und Mädchen um sich versammelt, die im Pädagogischen Zentrum vor großem Publikum ihr Können zeigten. Mit Holz- und Blechblasinstrumenten führt der Musiklehrer seine Schützlinge sowohl an solistische Aufgaben als auch an das Musizieren im Ensemble heran. Da erklangen im Klassenorchester der 5 b - unter rhythmischem Klatschen der Zuhörer - der Hardrock-Blues, London Bridge oder Old MacDonald. Und auch eine kleine Melodie nach W.A. Mozart fand ihre Aufmerksamkeit. Schon im Stil einer Big Band präsentierte sich das Klassenorchester 6 b. Mit Titeln aus der Rock-Pop-Szene setzten die 28 Jungen und Mädchen Akzente, so dass die Zuhörer beim Farmhous-Rock ein «da capo» forderten. Auch in der Auswahl der Solo-Darbietungen hatte das Konzert ebenfalls einige «Schmankerln» zu bieten. Die gekonnte Unterweisung durch den Musiklehrer sowie der persönliche Fleiß und das Engagement der Interpreten kamen deutlich zum Ausdruck. So dürfen die Vorträge von Melissa Pohlert, Marcel Witkowski, Daniela Lammers als Querflötisten sowie das Musizieren von Alina Stromeier (Klarinette) und Carina Heinzel (Trompete) besonders erwähnt werden. An der Mondschein-Sonate, ausgeführt von Katharina Potocki mit dem Saxophon, und an den Melodien aus dem Starlight Express mit Miriam Fischer (Saxophon) hätten auch die Komponisten Beethoven und Andrew Lloyd Webber ihre Freude gehabt. Ganz groß ging dann die Post ab mit den schwungvoll, soulig und emotional vorgetragenen Liedern von Leonie Dapes. WeFi

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