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Viel besser als die Prognose

Die Prognosen für den Arbeitsmarkt für dieses Jahr bewahrheiten sich nicht - ein Glück. Denn Anfang des Jahres hatte der Dortmunder Agentur-Chef Werner Schickentanz die von der Bundesagentur für Arbeit gerechnete Prognose von einer Jahresdurchschnittsarbeitslosigkeit von 57 500 im Agenturbezirk (Dortmund, Schwerte, Lünen und Selm) für wahrscheinlich gehalten. Mit einem Schnitt von knapp 52000 hat sich der Arbeitsmarkt aber viel besser als erwartet entwickelt.

Schickentanz: «Wenn die positiven ökonomischen Prognosen von Regierung und Wirtschaftsverbänden für das zweite Halbjahr Realität werden, ist ein Sinken des durchschnittlichen Arbeitslosenbestandes unter die 50 000er Marke nicht unrealistisch.» Doch ein bisschen Wasser kippt Schickentanz in den Wein: «Wir müssen uns immer bewusst sein, dass wir noch einen langen und mühsamen Weg vor uns haben, um Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt ins Gleichgewicht zu bringen. Ohne eine Qualifizierungsoffensive aller Beteiligten wird es jedenfalls nicht gehen».

Für die Stadt Dortmund könne insbesondere die weitere Entwicklung bei dem Bergbauzulieferer Deilmann-Haniel negativ auf die weitere Entwicklung der Arbeitslosenzahlen einwirken, zum anderen das Bleiberecht für 518 Menschen, die sich nun arbeitslos melden könnten.

Interessanter Aspekt der derzeitigen Entwicklung: Auch die Älteren über 50 Jahren gehören unter den Zielgruppen des Arbeitsmarktes zu den Gewinnern. Ihr Anteil an den Arbeitslosen ist mit einem Minus von 17,8% im ersten Halbjahr deutlich gesunken. kiwi

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