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Urlaub, Party, Ausschlafen

Sechs Wochen Urlaub oder sechs Wochen Party oder lieber doch sechs Wochen lang schlafen?

Gestern Vormittag um halb Elf war es wieder soweit: Die Sommerferien haben begonnen. Die Stimmung unter den Schülern war erwartungsgemäß gut. Ihre Wünsche für die kommenden sechs Wochen: Urlaub, Party und Ausschlafen.

«Endlich Ferien, endlich mal keine Lehrer sehen», freute sich etwa Lucas Sanz-Pamies vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium, «ich fahr' extra weit weg - bis nach Paris, um mich zu erholen.»

Esther Bisplinghoff pflichtete bei: «Erholung haben wir uns verdient. Das Jahr war echt anstrengend, und nach den Ferien wird's auch nicht besser: Dann mach ich mein Abitur - hoffentlich.» Zum Ferienstart hatte die Schülerin vom Mallinckrodt-Gymnasium extra eine große Party organisiert, danach geht es für drei Wochen mit der Schwester nach Ecuador.

Der Wunsch der beiden Siebtklässler Julian Suttorp und Steffen Cornelius lautete dagegen: «Ausschlafen und nochmal ausschlafen. Einfach mal ohne Weckerklingeln aufstehen!»

Doch bei aller Freude: Es gab auch traurige Stimmen: Der 16-jährige David Stöckmann vom Stadt-Gymnasium fährt in die USA und wird ein Jahr dort bleiben:«Ich hab' heute allen 'Tschüss' gesagt und mich verabschiedet. Das war schon traurig.» wet

Für 84 221 Schüler hieß am Mittwoch: endlich Sommerferien! Die Zahl blieb im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant: 2006 waren es 85 069 Jugendliche.

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