Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Tanzfestival auch im Zoo

Tanzfestival auch im Zoo

<p>Viele originelle Fotos gingen zur Ausstellung «Hanging around» ein.</p>

In den Zoo, in die Kellergewölbe des Dortmunder «U» und an viele andere ungewöhnliche Orte führt das Festival «off limits», das vom 25. August bis 2. September stattfindet. 100 Künstlerinnen und Künstler aus 14 Ländern werden in 28 Vorstellungen die kulturellen «Grenzen» sprengen. Zum zehnten Mal steigt das Tanz- und Theater-Festival, das sich den neuen Wegen und dem Experiment verschrieben hat. Das Motto: «Refugien der Generationen». Einige der Künstler, die sich in den letzten Jahren vorgestellt haben, sind inzwischen durchaus etabliert. Eine internationale Karriere wird auch der niederländischen Regisseurin Lotte van den Berg prophezeit, deren Produktion «Stillen» das Festival am 25. August um 19.30 Uhr im Theater im Depot eröffnet. Ihre Choreographie erzählt von den Lebensstationen Kindheit, Erwachsenen- und Greisenalter und leitet über zum Symposium «Refugien der Generationen». Auch das Tanztheater «Zeitsprünge» der tanz-scene Leipzig ist ein Austausch von Energien, Ideen und Erfahrungen zwischen vier Generationen von 18 bis 80 Jahren. Die Tänzer selbst gehören ebenfalls unterschiedlichen Generationen an. In die Katakomben und in den Hochkeller des Dortmunder «U» führen die Ausstellungs-Performance «Still lives» mit lebenden Motiven und Fotos von Brachen-Inszenierungen und der Performance «Refugien - sechs Frauenzimmer» in der Eröffnungsnacht, die auch Theaternacht ist. Vom Brachgelände in Derne, wo Rolf Dennemanns viel beachtete «Streunende Hunde im Erdbeerfeld» aufgeführt wurden, zieht diese Performance mit Jugendlichen zum Festival «off limits» auf ein Brachgelände in Holthausen. Aus Prag, Dänemark und den Niederlanden kommen die Beiträge zur «Nacht der kurzen Choreographien». In den abendlichen Zoo, durch den nächtlichen Rombergpark und ins Sissi Romberg (im ehemaligen Hotel Rombergpark) führt der Parcours «Refugien» mit über 40 Tänzern. «Von Erdmännchen und Nachtvögeln» ist das Motto dieser Tanz- und Performance-Veranstaltung, die auch das Publikum in Bewegung bringt. Ums Ausruhen und Rumhängen geht es in der Ausstellung «Hanging around». Über 600 Fotos zum Thema Müßiggang gingen aus aller Welt ein, von denen eine Auswahl u.a. auf dem Gelände Phoenix West gezeigt werden sollen. S.K. Der Kartenvorverkauf für alle Veranstaltungen hat im KulturInfoShop begonnen. www,do-offlimits.de

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

BRÜNNINGHAUSEN Hattrick bei den Maras im Dortmunder Zoo: Bereits zum dritten Mal gibt es bei den Großen Maras Nachwuchs. Das teilte die Stadt am Montag mit. Eine Sache ist bei den Tieren besonders.mehr...

DORTMUND Seit Jahrzehnten prägen die Flamingos am großen Teich den Eingangsbereich des Zoos Dortmund. Doch dieses vertraute Bild wird es so nicht mehr lange geben: Die Tiere müssen in eine Voliere umziehen. Verantwortlich ist dafür eine Tierschutzbestimmung. Es könnte aber auch Profiteure des erzwungenen Umzugs geben.mehr...

DORTMUND Ein kleiner Pudu, das teilte der Dortmunder Zoo jetzt mit, hat am 3. Mai das Licht der Welt erblickt. Das Jungtier ist momentan etwa so groß wie ein Hase. Sein Geschlecht ist noch nicht bekannt. Wir verraten, wo Sie den tapsigen Pudu finden.mehr...