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Stilvoller Jungbrunnen

Heimatdesign-Markt im ehemaligen Rombergpark-Hotel

28 Aussteller boten am Wochenende im ehemaligen Hotel Rombergpark ihre Kreationen feil und rückten das seit Jahren leer stehende Hotelgebäude in ein erfrischend neues, lebendiges Licht. Die Kundschaft war in guten Händen: Günstige Preise und viele Sonderangebote verführten zum Stöbern und Anprobieren; Beratung, Verkauf und Information übernahmen die Designer persönlich. «Rot ist die älteste benannte Farbe und Kirschen sind in Japan ein Symbol für Schönheit», erläuterte Katja Pitzen das Konzept ihres Labels «rotekirschen». Sie hatte ihre Oberteile mit stilisierten asiatischen Motiven selbst bedruckt. Sportlicheren Stil vertritt das «Team 667»: Die Zahl neben der Zahl des Teufels (666) gelte im Extremsport als Glücksbringer, verriet Pete Amel vom Label aus Düsseldorf. Die Idee sei, «Designer aus dem Ruhrgebiet vorzustellen und hier zu halten», erläutert Initiator Marc Röbbecke, der das Projekt Heimatdesign Ende 2004 ins Leben rief. Das Gebäude im Rombergpark habe er zufällig entdeckt, sagt Röbbecke: «Es ist doch einfach super hier.» Die Pläne für die Zukunft reichen zunächst nur bis Ende Oktober, bis Klarheit über den geplanten Abriss herrscht. Bis dahin aber wird sich noch einiges tun: Am kommenden Freitag öffnet das «Sissi Romberg» nach erfolgreichem Probebetrieb an den vergangenen drei Tagen als Filiale des Sissikingkong offiziell seine Pforten, zur Premiere läuft der Film «Der tolle Bomberg». Ende Juni soll dann das Designergeschäft eröffnen, in dem auch Aussteller des Heimatdesignmarktes vertreten sein werden. Außerdem seien Lesungen und verschiedene Fremdveranstaltungen geplant, so Röbbecke. Zum Ausklang der Saison ist im Ex-Hotel Rombergpark eine große Fotoausstellung mit etwa zehn Künstlern vorgesehen. Das Thema passt zum Standort: «Dortmunder Grünflächen». tag

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