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Sondereinsatz in Scharnhorst-Ost

DORTMUND Heute wird die Polizei in Scharnhorst-Ost einen Sondereinsatz gegen alkoholisierte und pöbelnde Jugendliche aus Russland und Polen fahren. Sie rückt mit Hunde- und Reiterstaffel, mit einer kleinen Einheit der Einsatzhundertschaft und Ordnungspartnern der Stadt im Einkaufszentrum Scharnhorst (EKS), an der Einkaufsmeile Droote und südlich davon auf der "Spielachse" an.

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Sieht man häufig in Scharnhorst-Ost: Jugendlicher mit Flasche in der Hand.

Anwohner beschweren sich seit Wochen und Monaten über  deutsche Jugendliche aus Osteuropa, die sich bei Einbruch der Dunkelheit auf den Straßen in der rund ein Quadratmeter großen Hochhaussiedlung zu Wodka-Gelagen treffen, sich Autofahrern als "Straßensperren" in den Weg stellen,  Passanten belästigen und bedrohen. Vandalismus ist an der Tagesordnung. Die Fälle von gefährlicher Körperverletzung haben sich in der Trabantenstadt seit Anfang des Jahres im Vergleich zum gesamten Vorjahr von 36 auf 60 erhöht, die angezeigten Straßenraubdelikte  von  9 auf 19 mehr als verdoppelt.

Politik wehrt sich

In Scharnhorst-Ost sprechen die Anwohner meist aus Angst nur hinter vorgehaltener Hand  über die Probleme. Der gesamte Stadtteil gilt als so genannter Angst-Ort, besonders das EKS.  Doch die Politik vor Ort will nicht hinnehmen, dass Jugendliche versuchen, Scharnhorst-Ost als rechtsfreien Raum zu missbrauchen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Scharnhorst und der CDU-Stadtbezirksvorsitzende Uwe Waßmann sowie das grüne Ratsmitglied Wolfram Frebel fordern mehr Polizei-Präsenz, weitere pädagogische Konzepte und mehr Mittel für die Integration.

    Alle Maßnahmen werden zurzeit auf den Weg gebracht. Die Polizei startet heute mit ihren bereits Ende September anberaumten Sondereinsätzen  - Auftakt zu weiteren Kontrollen in den nächsten Wochen.

  

    

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Sieht man häufig in Scharnhorst-Ost: Jugendlicher mit Flasche in der Hand.

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