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Überblick

So ist der Stand auf Dortmunds wichtigsten Baustellen

DORTMUND Bauen hat Konjunktur in Dortmund. Das zeigen viele Baukräne in der Stadt. Doch wie sieht es auf den größten und wichtigsten Baustellen Dortmunds aus? Wir haben zum Start ins neue Jahr nachgeschaut - unter anderem bei der Bundesbank, den Westfalenhallen und am Hauptbahnhof.

Bundesbank: Dortmunds teuerste Baustelle

So ist der Stand auf Dortmunds wichtigsten Baustellen

An der Stadtkrone-Ost entsteht die neue Filiale der Deutschen Bundesbank - samt Geldspeicher. Foto: Peter Bandermann

Es ist Dortmunds teuerste Baustelle: 300 Millionen Euro kostet die neue Bundesbank-Filiale an der Stadtkrone-Ost. Und auf der Baustelle ist es 2017 sichtbar vorangegangen. Auch wenn für einige Teile des Komplexes noch der Rohbau läuft, wurde Anfang April für das künftige Verwaltungsgebäude schon Richtfest gefeiert – zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich und ein Jahr nach der Grundsteinlegung. Ende 2018 soll der Gesamtkomplex fertig sein, 2019 die Eröffnung der neuen Bundesbank-Filiale mit Deutschlands größtem Geldspeicher gefeiert werden.


Fritz-Henßler-Berufskolleg: Übergabe mit Verspätung

So ist der Stand auf Dortmunds wichtigsten Baustellen

Im März 2018 soll der Schulbetrieb im erneuerten Fritz-Henßler-Berufskolleg beginnen. Foto: Peter Bandermann

Jahrelang mussten Schüler und Lehrer auf die Sanierung des altehrwürdigen Gebäudes im Brügmann-Block warten. Das Komplizierte: Der Untergrund mit einer Torflinse musste befestigt werden, hinter der denkmalgeschützten Fassade entstanden zwei neue Gebäude. Zuletzt gab es etwas Verzug: Zunächst war der Wiedereinzug für Februar 2017 geplant, dann für September, jetzt ist von März 2018 die Rede. Zurzeit laufen die Bauabnahmen. Der Kostenrahmen von 26,5 Millionen Euro wird wohl gehalten.

Theaterwerkstatt: Ein Ende ist in Sicht

So ist der Stand auf Dortmunds wichtigsten Baustellen

Der Umbau der Theaterwerkstatt an der Kuhstraße hat für viel Ärger gesorgt. Foto: Peter Bandermann

Der Umbau der Theaterwerkstatt brachte die Stadt ins Schwarzbuch des Steuerzahler-Bundes. Er läuft immer noch, obwohl die Arbeiten längst beendet sein sollten. Und die zunächst auf 10,7 Millionen Euro taxierten Kosten stiegen um mehr als 1,7 Millionen. Grund sind laut Stadt unerwartete Probleme mit dem Baugrund und Asbestsanierungen. Immerhin: Das Schauspiel konnte nach fast zwei Jahren im November 2017 aus der Interims-Spielstätte, dem Ex-BVB-Megastore in Hörde, an den Hiltropwall zurückziehen – fast ein Jahr später als geplant.


Baukunstarchiv: Am Ostwall alles im Plan

So ist der Stand auf Dortmunds wichtigsten Baustellen

Gut im Plan liegt der Umbau des alten Ostwall-Museums zum Baukunstarchiv NRW. Foto: Dieter Menne

Zur Bau-Halbzeit im September gab es zufriedene Gesichter bei allen Beteiligten. Nach neun Monaten Bauzeit lagen alle Arbeiten im Termin- und Kostenrahmen. Im Frühjahr 2018 wird der 3,5 Millionen Euro teure Umbau des alten Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv abgeschlossen, im Sommer soll Eröffnung gefeiert werden. Das Haus soll nicht nur Sitz des Archivs für Architektur und Ingenieurbaukunst der TU Dortmund werden und Nachlässe von Architekten beherbergen, sondern auch Ort für Veranstaltungen und Ausstellungen rund um Architektur und Baukunst sein.

Kita- und Schulbau: Großes Maßnahmen-Paket

So ist der Stand auf Dortmunds wichtigsten Baustellen

Die Energiesanierung der Max-Wittmann-Förderschule in Eving gehört zum umfangreicfhen Schulbau-Programm der Stadt. Foto: Oliver Schaper

Neu- und Ausbau von Kitas und Sanierung von Schulen machen weiter einen Großteil des Bauprogramms der städtischen Immobilienwirtschaft aus. Jeweils mehr als 2 Millionen Euro werden in Kita-Anbauten in Mengede, in Hörde und an drei Stellen in der Nordstadt investiert. Größte laufende Schulbau-Maßnahmen sind die Sanierung des Schulzentrums Grüningsweg in Asseln für 20 Millionen und der Max-Wittmann-Förderschule in Eving für rund 15 Millionen Euro.

Betriebshöfe: Drei auf einen Streich

So ist der Stand auf Dortmunds wichtigsten Baustellen

Direkt neben Verwaltung und Betriebshof der EDG entsteht am Sunderweg ein neuer Betriebshof für das städtische Tiefbauamt. Foto: Peter Bandermann

Gemeinsame Sache machen Stadt und Entsorgung Dortmund (EDG) künftig bei ihren Betriebshöfen. Gleich an drei Stellen wird gebaut. Anfang 2018, früher als geplant, sollen das neue Domizil der Stadtentwässerung an der Oberste-Wilms-Straße und der Betriebshof Ost an der Alten Straße in Körne fertig sein. Der Betriebshof für das Tiefbauamt gleich neben der EDG-Zentrale am Sunderweg, für den im Mai Richtfest gefeiert wurde, wird bis zum Sommer 2018 fertig. Unter Regie der EDG werden 40 Millionen Euro investiert.

Messe-Foyer Westfalenhallen: Vielleicht „Welcome 2019“

So ist der Stand auf Dortmunds wichtigsten Baustellen

Für das Messe-Foyer der Westfalenhallen laufen die Rohbauarbeiten. Foto: Peter Bandermann

„Welcome 2018“ heißt das Bauprogramm, mit dem die Westfalenhallen ihr Kongresszentrum verschönern und ein repräsentatives Messe-Foyer samt Vorplatz schaffen. Ob alles bis Ende 2018 fertig wird, ist aber offen. Zurzeit laufen die Rohbauarbeiten für das Messefoyer. Alles zusammen soll 35 Millionen Euro kosten.

Stadtbahn Hauptbahnhof: Fortschritt im Untergrund

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Die Erweiterung der Stadtbahnstation Hauptbahnhof ist im Rohbau schon zu erkennen. Foto: Stephan Schütze

Ein paar Monate Verzögerung gibt es auch hier, die aber bei sechs Jahren Bauzeit nicht sehr ins Gewicht fallen. Es gilt, bei laufendem Betrieb eine der am meisten genutzten U-Bahn-Stationen der Stadt zu erweitern. Hinter dem Bauzaun, der die Bahnsteige ein wenig einengt, sind neue Flächen in die Erde gegraben worden. Ein Teil der Absperrung wird in diesem Sommer verschwinden, wenn ein neuer Aufgang in der Mitte des Bahnsteigs fertiggestellt ist. Dann können nacheinander auch die anderen Aufgänge neu gestaltet werden. Endgültig fertig werden soll die neue, 37 Millionen Euro teure U-Bahn-Station Hauptbahnhof Ende 2019.


Umbau Hauptbahnhof: Start zum Bau-Marathon

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Noch weitgehend unbemerkt laufen die Bauarbeiten zur Erneuerung des Hauptbahnhofs. Foto: Stephan Schütze

Während im Untergrund an der Stadtbahnstation schon seit Anfang 2014 gebuddelt wird, hat der seit Jahrzehnten ersehnte Umbau des eigentlichen Hauptbahnhofs im Oktober 2017 begonnen. Sechs Jahre nach der Sanierung des Bahnhofsgebäudes sollen für 130 Millionen Euro die Bahnsteige erneuert und barrierefrei erreichbar werden, der Fußgängertunnel wird breiter. Zuletzt verzögerte die Entgleisung eines ICE-Zuges Anfang Mai den Start der Bauarbeiten. Die sind für die Fahrgäste aber eh noch nicht spürbar. Im Sommer 2018 wird dann an den nördlichen Bahnsteigen mit der eigentlichen Erneuerung begonnen. 2024 soll Dortmund einen rundum neuen Bahnhof haben.


Naturkundemuseum: Pleiten, Pech und Pannen

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Beim verdeckten Dino im Naturkundemuseum können wahrscheinlich bald die Hüllen fallen. Foto: Dieter Menne

Das Motto Pleiten, Pech und Pannen kann man wörtlich nehmen beim Ende 2014 gestarteten Umbau des Naturkundemuseums. Gleich drei Baufirmen meldeten Insolvenz an, es gab unerwartete Bauprobleme und Sonderwünsche. Die Folge: Statt Ende 2016 wird das Naturkundemuseum wohl erst im Frühjahr 2019 wiedereröffnet. Die Kosten stiegen von 7,3 auf 9,3 Millionen Euro. Die eigentlichen Umbauarbeiten sind nun Anfang dieses Jahres abgeschlossen. Dann beginnt der Aufbau der neugestalteten Dauerausstellung, der etwa ein Jahr dauert.

DORTMUND Grüne Rampen, neue Gebäude, historische Mauern: Mit gleich drei Sieger-Entwürfen ist der Planungswettbewerb der Stadt zur Gestaltung der Nordseite des Dortmunder Hauptbahnhofs zu Ende gegangen. Aber alle drei liefern spannende, zum Teil auch spektakuläre Vorschläge. Wir zeigen sie.mehr...

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