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Rutschpartie in Pappelarena

KURL/GREVEL Ein Höhepunkt stand am vergangenen Wochenende an: das traditionelle Fußballspiel «Jung gegen Alt» des Bürger- und Heimatvereins Grevel auf dem Rasenplatz an der Werimboldstraße.

«Wir nennen ihn auch liebevoll die Pappelarena, wenn man sich die Bäume hier ansieht, weiß man, warum», sagte Jan Zimmermann, Leiter der Sparte Fußball.

Die Jugend musste sich der Erfahrung 0:3 geschlagen geben. Diese Veranstaltung wird seit nunmehr 20 Jahren praktiziert, und die Siegermannschaft darf dann schließlich den Pokal in die Höhe stemmen. Ins Leben gerufen wurde das Spiel von den Greveler Landwirten. Zum ersten Mal gehörte Zimmermann in diesem Jahr zur Mannschaft der Älteren, denn 35 Jahre sind die Eintrittsgrenze. «Da hatte Jan ganz schön dran zu knacken. Vorhin zählte er die Jüngeren noch mal durch, damit er einspringen kann, falls die zu wenig sind, doch leider...», grinste die Ehefrau Annette Zimmermann.

Ausgiebiger Regen

Passend zu Zimmermanns Gemüt schüttete es vor dem Anpfiff eimerweise, so dass die Mannschaften erst einmal damit beschäftigt waren, den Platz zumindest einigermaßen herzurichten. «Wir haben eigentlich den ganzen Tag malocht, um jetzt hier spielen zu können. In den letzten Jahren hatten wir immer mehr Glück mit dem Wetter», sagte Zimmermann weiter. Es nützte nichts, das Spiel war eine Rutschpartie, mit der die Ü 35-Spieler augenscheinlich besser zurecht kamen.

Die Fußballsparte des Bürger- und Heimatvereins trifft sich einmal pro Woche zum «Kicken» und veranstaltet zwischendurch diverse Freundschaftsspiele. Die Mitglieder sind zwischen 16 und 55 Jahre alt.

Mit den Jahren haben sich die Jüngeren über die Trikots beschwert, so dass sie sich vor etwa zwei Jahren einen Sponsor zugelegt haben, um sich kurzerhand neue zu kaufen. Interessant war ein Grüppchen älterer Mitglieder am Spielfeldrand, die fast das gesamte Spiel humorig kommentierten und so den Spaßfaktor dieses Matches zusätzlich unterstrichen.

Hilfe aus Oldenburg

Für diese Partie bekam der Verein fast schon professionelle Hilfe: Peter Bock vom Oberliga-Aufsteiger VfB Oldenburg kam aus seiner Heimatstadt zu dem Spiel angereist: «Ich bin schon zum dritten Mal dabei. Das Spiel kann ich immer mit einem Familienbesuch in Dortmund verbinden und gleichzeitig an dieser Gaudi teilnehmen.»

Timo Lämmerhirt

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