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Public Viewing in Dortmund zur Fußball-WM wackelt

Riesenbildschirme in Privathaushalten sind Konkurrenz

Dortmund Kommt es oder kommt es nicht? Die Gretchenfrage zum Public Viewing auf dem Friedensplatz zur Fußball-WM 2018 kann Patrick Arens vom Schaustellerverband als Organisator noch immer nicht beantworten.

Riesenbildschirme in Privathaushalten sind Konkurrenz

Voll, voller, Friedensplatz: Beim EM-Halbfinale im Jahr 2016 kamen Tausende Fans zum Public Viewing. Foto: Stephan Schütze

Rund zwei Monate vor Anstoß der Fußball-WM in Russland stehen zwar örtliche Sponsoren, wie die Brauereien, bereit für den nächsten Durchgang des Rudelguckens auf dem Dortmunder Friedensplatz, aber noch lässt sich der Autokonzern Hyundai Kia Motors als Fifa-Partner mit einer bundesweiten Zusage fürs Public Viewing Zeit.

Hype ums Rudelgucken im Sinkflug

Die Entscheidung war ursprünglich für das vergangene Osterwochenende erwartet worden. Patrick Arens vom Schaustellerverband und seine anderen Partner hängen in der Luft.

Der Hype rund ums Rudelgucken von Europa- und Weltmeisterschaften ist allerdings nach dem Boom der WM im eigenen Land 2006 mit 11.000 Zuschauern auf dem Friedensplatz zu den Spielen der deutschen Mannschaft im Sinkflug. Das räumt auch Veranstalter Patrick Arens ein. In den letzten zwölf Jahren hat sich nicht nur die Sicherheitslage extrem verschärft, was zur Verteuerung von Public-Viewing-Veranstaltungen führte. Es hätten sich auch die Sehgewohnheiten geändert, so Arens. Viele säßen nun mit Freunden daheim vor privaten Groß-Bildschirmen.

Public Viewing in Westfallenhalle je nach Turnierverlauf

Ähnlich schätzt man die Situation auch bei der Stadttochter Westfalenhallen ein, wo sich einst 12.000 Fans vor der Leinwand in Halle 1 tummelten. Westfalenhallen-Sprecher Dr. Andreas Weber sagt, es sei momentan nichts vorgesehen. Das gelte insbesondere für die Vorrunde. Ein Public Viewing machen sie dort vom Turnierverlauf für die deutsche Mannschaft abhängig.

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