Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

"Rein" rockt reine Poesie

"Ich staune über Eure Kreativität in Poesie und Text" steht im Tour-Tagebuch der Band. Eine Zuhörerin hat den Satz während eines Auftritts in das Buch geschrieben.

"Rein" rockt reine Poesie

<p>"Rein" rocken mittlerweile zu sechst. Foto Band</p>

Seit fünf Jahren schon fährt die Dortmunder Band "Rein" quer durch die Republik und gibt Konzerte. Über einhundert Mal traten die sechs Musiker bereits auf. Dabei spielen sie selten in der Öffentlichkeit. Wohnzimmer und Küchen sind ihre bevorzugten Bühnen.

Als Gitarrenduo haben Benjamin Kircheis und Torsten Huit damals in der Nordstadt begonnen. Über die Jahre gesellten sich die anderen Mitglieder dazu: Christian Markgraf am Bass und Mirko Hoffmeister am Schlagzeug, später Katharina Wohlfahrt am Cello und Nadjenka Wohlfahrt an der Geige.

Obwohl die meisten Bandmitglieder nicht mehr in Dortmund wohnen, zieht es sie immer wieder zurück. Zum fünften Geburtstag gaben sie am Samstagabend im Café Einstein ein Konzert. Dort nahmen sie ihre Zuhörer mit auf eine Reise durch die Bandgeschichte und stellten ihr neues Album "Halt mich los" vor.

"Wir bezeichnen unsere Musik als Stehlampenrock", sagt Benjamin Kircheis. Stehlampenrock ist bodenständiger Rock mit deutschen Texten. Dabei sorgen die Streicher als Gegenpol für musikalische Spannung. Vor allem in den dynamischen Unterschieden zwischen lautem Rock und leiser Streichmusik wird dies deutlich.

Die beiden Gitarristen singen zusammen die Texte. In ihrer Wortwahl sind sie bodenständig, aber auch anspruchsvoll und poetisch. Es schwingt etwas Hamburger Schule und Liedermacherkunst mit.

Thematisch beschäftigt sich das neue Album mit neuer Liebe, Abschied von Vertrautem und erhofftem Neuanfang. "Das sind Themen, die uns schon die ganzen Jahre berühren", erklärt Torsten Huit. Mit ihren einfühlsamen Texten hat "Rein" auch am Samstagabend ihre Zuhörer berührt. Nie

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Dortmund Der frühere BVB-Torjäger Frank Mill gelang es nicht, bei der Weltmeisterschaft 1990 eine entscheidende Rolle zu spielen. Abgestaubt hat er trotzdem.mehr...

DORTMUND Sylvia und Marcus haben ihre Söhne Oscar und Anton genannt. Sie heißen wie die Urgroßväter ihrer Generation. Das ist typisch für Vornamen-Trends, sagt Experte Knud Bielefeld. Woher kommt das? Und warum heißen bald wieder Babys Horst?mehr...

Schüren Es geht voran, mit der Baumaßnahme an der Gevelsbergstraße. Zwar mit Verzögerung, aber von jetzt an soll es stetig weiter gehen. Das verspricht Jörg Schrameyer, Leiter Immobilien bei der IDO, die das Großprojekt durchführt.mehr...