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Rauminstallation über weiße Kleider der Bürgerlichkeit

Bracke l "Bist du, Schwester, auf der Wiese gewachsen mit dem Wind, dem jungen, der in Blumen sich verwirrt, und nun ist dein Gesicht als hätt' im Schlaf der Flügelschatten eines Falters es gestreift?"

Cornelia Regelsberger lässt sich inspirieren, wenn sie ihre Zeichnungen anfertigt - in diesem Fall von einem Gedicht Oskar Davicos. Was dann dabei herauskommt, wenn sie sich an ihren Zeichenblock begibt und innerhalb eines Tages an die 30 Zeichnungen anfertigt, konnten die Besucher auf der Vernissage im Balou erleben.

Wüste und wie von Kinderhand gemalte Personen sind zu erkennen. Farbstriche sind hier und dort untergebracht, manche mit verlaufener Wasserfarbe nachgezogen. Die Extremitäten sind embryohaft deformiert, oft sind die Gesichter regungslos, gar unerkennbar.

Doch genau hier findet sich der Schlüssel zu Regelsbergers "Tagebuchblättern", wie sie selber sagt. "Meine Figuren drücken ihre Empfindungen durch ihre Deformiertheit, die Kommunikation mit einer zweiten Person oder eine dynamische Geste aus", erklärte die Künstlerin. Da sie nicht punktuell sondern programmatisch arbeitet, kamen die Gäste nur in den Genuss einer kleinen Auswahl ihrer Werke.

"Mein aktuelles Projekt ist eine größere Rauminstallation über die weißen Kleider der Bürgerlichkeit in der Industrialisierungsphase", erzählte sie. Frauen durften sich damals in ihren reinen Gewändern nicht schmutzig machen und seien bis obenhin zugeschnürt gewesen, berichtete sie weiter.

Diese in sich gekehrten und verletzten Seelen habe sie mittels eines großen ausgespannten weißen Kleides, das eine kleine Halle einnimmt, in den Raum zurückgeholt. Sewe

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