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Pendelbus schließt die Streik-Lücke

Vergleichsweise ruhig und leer - wie an den vorherigen Streiktagen sah es auch gestern am Hauptbahnhof aus. Viele Pendler hatten sich auf den 30-Stunden-Ausstand der GDL-Lokführer und den Notfahrplan der Bahn im Nahverkehr eingestellt - und waren rechtzeitig auf andere Verkehrsmittel umgestiegen.

Volle Straßen

Nicht nur die Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen in und um Dortmund waren deshalb voller als üblich, sondern auch Busse und Bahnen der Stadtwerke. "Ein deutlich erhöhtes Fahrgastaufkommen" vermeldete Stadtwerke-Sprecher Wolfgang Herbrand auf Anfrage. Besonders eng war es in Richtung Uni, wo viele von der bestreikten S-Bahn auf U-Bahn und Bus auswichen. So eng, dass ein Bus um kurz vor 8 zahlreiche Fahrgäste an der Umstiegsstation Palmweide stehen lassen musste. Doch die Stadtwerke reagierten schnell: Von 8 bis 11 Uhr hatten wir einen Pendelbus im Einsatz, der nur zwischen Palmweide und Uni fuhr", berichtet Herbrand. Bei Bedarf ist ein solcher Sondereinsatz auch heute früh geplant. Denn der GDL-Streik endet offiziell erst um 8 Uhr, die Folgen werden länger spürbar sein.

Kein Taxi-Tag

Über eine erhöhte Nachfrage freute sich auch Mehmet Sahin von der Mitfahrzentrale an der Kurfürstenstraße. Doppelt sie viele Anfragen wie üblich, registrierte er. Vor allem sei auch der Nahbereich gefragt. Glücklicherweise stieg aber nicht nur die Zahl der Mitfahr-Gesuche, sondern auch der Angebote.

Hiesigen Taxifahrern bescherte der Streik hingegen kein Riesengeschäft. "Eine leicht verstärkte Nachfrage war nur am Bahnhof zu beobachten", berichtet Dieter Zillmann, Vorsitzender der Dortmunder Taxi-Genossenschaft. Oli/ten

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