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OB bedauert Lügen-Attacke

"Die parteiinterne Diskussion ist beendet" - so gestern OB Dr. Gerhard Langemeyer. Für ihn und seine Genossen ist damit ein Schlussstrich unter die Lügen-Attacke gegen Parteichef Franz-Josef Drabig gezogen. Das Wort "Entschuldigung" allerdings fiel ausdrücklich nicht. Nur das Wort "Bedauern".

Wie in der letzten Woche vom Unterbezirksvorstand beschlossen, trafen sich am Montagmorgen um 8 Uhr Langemeyer, Drabig und SPD-Fraktionschef Ernst Prüsse zum klärenden Spitzengespräch im Büro des EU-Abgeordneten Bernhard Rapkay. Als Mitglied im Präsidium der NRW-SPD und Stellv. Bundesparteiratsvorsitzender sollte Rapkay neutral vermitteln. "Was ganz gut gelungen ist", sagte er gestern.

Rapkay war es auch als einzigem vorbehalten, öffentliche Erklärungen abzugeben. Was er schriftlich tat. Wörtlich: "OB Gerd Langemeyer hat sein Bedauern über seine Äußerungen über Franz-Josef Drabig zum Ausdruck gebracht. Die im Gespräch am 8.10.07 in München gewählte Formulierung war überzogen und hat durch die aus dem Zusammenhang gerissene Veröffentlichung ein Bild erzeugt, das nicht beabsichtigt war. Franz-Josef Drabig hat dies akzeptiert."

Auch auf Nachfrage, warum das Wort "Entschuldigung" im Text nicht vorkomme, obwohl diese vom Parteivorstand ausdrücklich gefordert war, meinte Rapkay lediglich, die Erklärung sei mit allen Beteiligten abgestimmt.

Zum "Dortmunder U" heißt es in dem sechs Punkte umfassenden Vermerk, es herrsche Übereinstimmung darüber, dass das U hochwertig genutzt werden müsse. Eine museale Nutzung, eingebettet in einem von der EU geförderten Konzept mit Kreativwirtschaft, erfülle diese Anforderung. "Eine förmliche Beschlussfassung des Rates über die Förderhöhe gibt es nicht", so das Gesprächsergebnis. Die Erwartung sei aber "dass die übliche Förderhöhe gewährt wird". Damit ist der Streit umschifft, ob 80 Prozent Förderung oder nicht - diese Höhe hatte Rot-Grün für ein U-Museum wiederholt öffentlich kommuniziert, dies aber in keinem Beschluss schriftlich festgehalten. ko Seite 2: OB

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