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Neuer Anlauf für Wohnpläne

DORTMUND Das Thema "autoarmes Wohnen" auf dem Ostbahnhof-Gelände ist vom Tisch. Es gibt dafür kein Interesse, vermeldet Grundstückseigentümer Aurelis.

Neuer Anlauf für Wohnpläne

Das Gelände des Güterbahnhofs-Ost wartet seit Jahren auf eine Entwicklung.

Der aus dem Bahn-Konzern hervorgegangene Grundstücksentwickler hatte wie zugesagt das Interesse für ein solches Projekt in der Bau- und Wohnungswirtschaft erkundet - und wenig Erfolg. Investoren werden von den rechtlichen Restriktionen, die mit der Ausweisung als autoarmes Gebiet verbunden sind, abgeschreckt, erklärt Aurelis-Regionalleiter Olaf Geist gegenüber den Ruhr Nachrichten.

Was nicht heißt, dass damit alle Wohnbaupläne vom Tisch sind. "Generell gewinnt der Standort und das Thema innenstadtnahes Wohnen an Interesse", meldet Geist. Der von der Stadt verabschiedete Rahmenplan liefert die Basis dazu. Hinter einem Gebäuderiegel an der Hamburger Straße soll ein mit viel Grün durchzogenes Wohngebiet auch mit Einfamilienhäusern entstehen.

Über die konkrete Gestaltung wird nun mit den Dortmunder Stadtplanern gesprochen. Noch für 2008 hofft Geist dann auf die Verabschiedung des Bebauungsplans. Ein Jahr später könnten dann die Bagger anrollen. Eine wichtige Rolle spielt dabei weiterhin der im Rahmenplan entwickelte Grünzug mit Fuß- und Radwegeverbindung entlang des Bahndamms, versichert der Entwickler.

Ein Anfang zur Gesamtentwicklung des Geländes wird wie berichtet bereits an der Klönnestraße gemacht. Dort entsteht in der Nordost-Ecke des Areals ein Pflegezentrum für Senioren. Auch das südlich angrenzende Grundstück ist an einen Privatinvestor verkauft, der bereits Eigentümer des Ecks mit dem Plus-Supermarkt ist. Ausgereifte Pläne für eine Neubebauung hat er noch nicht - wobei eine Handelsnutzung mit Supermarkt oder Autohaus denkbar wäre. In Kürze werden auch dort die alten Schuppen und Lagerhäuser abgerissen und damit das Gelände für eine Neubebauung frei gemacht.

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