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Nasse Keller und Gestank

Lütgendortmund Knapp eine Woche ist seit dem letzten schweren Gewitter vergangen, das erneut für diverse Wassereinbrüche in Dortmunds Westen sorgte. Auf die Beschwerden aus der Bevölkerung reagierte gestern auch die Politik. SPD-Ratsfraktionschef Ernst Prüsse (Foto) im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten: «Wenn sich die Probleme häufen, muss eine Lösung gefunden werden.»

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Ernst Prüsse SPD Fraktionsvorsitzender
© Knut Vahlensieck Ruhr Nachrichten
Aufnahmedatum 25.01.2005

So wie hier an der Somborner Straße sah es im Juli 2006 in vielen Kellern und Gärten aus. Jetzt verlangt SPD-Ratsvertreter Ernst Prüsse eine Überprüfung der Kanäle. Wegener

Speziell der Bereich Lütgen-dortmunder Hellweg, Somborner Straße, Somborner Feldweg und Borussiastraße bereitet dem Lütgen-dortmunder Ratsvertreter Kopfzerbrechen. «Wenn die Leute übereinstimmend sagen, dass sich ihre Probleme mit Wassereinbrüchen in den vergangenen drei Jahren gehäuft haben, dann nehme ich das sehr ernst.»

Bereits gestern nahm der Ratsfraktionschef Kontakt zur Leitung des Dortmunder Tiefbauamtes auf. Ergebnis: Die Verwaltung wird prüfen,

in welchem Zustand sich der Kanal in der Somborner Straße befindet, und ob er nach Fertigstellung des Neubaugebietes Somborner Höh überhaupt noch den heutigen Anforderungen genügt.

Ebenfalls geprüft wird, wie es um den Kanal im Lütgen-dortmunder Hellweg steht.

Außerdem, so Ernst Prüsse, habe er das Tiefbauamt gebeten, sich mit der Emschergenossenschaft in Verbindung zu setzen. Grund: Anwohner beschweren sich, dass bei starken Regenfällen Fäkalien in den offenen Bachlauf oberhalb des ehemaligen Lütgendortmunder Bahnhofs gelangen. «Folgen regenfreie Tage und der Bach führt kein Wasser, stinken die Hinterlassenschaften zum Himmel. Die Gärten der Häuser», so ein Anwohner, «können wir dann nicht mehr nutzen.»

«Wenn das so ist, verlange ich, dass dieser Zustand abgestellt wird», stellte sich Prüsse gestern hinter die Anwohner. «Wenn wir neuen Wohnraum schaffen, darf das nicht zu Lasten des Umfelds gehen. Unabhängig davon kann es auch nicht sein, dass die Leute schon bei normalen Gewittern befürchten müssen, dass ihre Keller voll laufen.» Ernst Prüsse versprach, dass die Ergebnisse der Prüfung öffentlich gemacht werden und, wenn nötig, Sofortmaßnahmen eingeleitet werden. Matthias vom Büchel

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Ernst Prüsse SPD Fraktionsvorsitzender
© Knut Vahlensieck Ruhr Nachrichten
Aufnahmedatum 25.01.2005

So wie hier an der Somborner Straße sah es im Juli 2006 in vielen Kellern und Gärten aus. Jetzt verlangt SPD-Ratsvertreter Ernst Prüsse eine Überprüfung der Kanäle. Wegener

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