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«Nase» knabbert an der Fahrbahn

Kirchderne Kritik übt Hans Tokarski, Ratsvertreter der Bürgerliste, an der Platzierung einer so genannten «Nase», die den Fußgängern das Überqueren der Derner Straße erleichtern soll. «Sie befindet sich genau in einer unübersichtlichen Kurve. Sie ragt in die Straße und verengt so die Fahrbahn. Mehrere Autofahrer, die das für gefährlich halten, haben mich schon angesprochen.»

Fußgänger, die beispielsweise zum Friedhof wollen, gehen an dieser Stelle über die Straße. Hans Tokarski schägt vor, die von der Bezirksvertretung Scharnhorst 1999 beschlossene «Nase» ein Stück weiter nach Westen zu verlegen.

Als Sofortmaßnahme fordert er einen Grünschnitt auf der Nordseite der Derner Straße, damit Passanten und Autofahrer eine bessere Sicht haben.

Winfried Joch von der Planungsabteilung des Tiefbauamtes teilt Tokarskis Einwände gegen die «Nase» überhaupt nicht. «Sie ist extra gebaut worden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.» Der Fußgänger könne über diese Verlängerung des Bürgersteigs praktisch ein Stück in die Fahrbahn treten und so die Kurve besser einsehen. Durch eine Schraffur zwischen Bordstein und Fahrbahn-Markierung sowie eine rot-weiße Leitplatte werde der Autofahrer, der aus Kirchderne kommt, auf die Stelle aufmerksam gemacht. Jochs Fazit: «Besser kann man das nicht machen.»

Eine Verlegung weiter nach Westen sei nicht möglich, da es dort keinen gesicherten Übergang für Fußgänger und Radfahrer über die Bahnschienen gebe. Der jetzige Weg über die Gleise habe eine Umlaufschranke, die Radler zum Absteigen zwinge und so die Sicherheit erhöhe. u.b.

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