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Moderner Mythen-Mix

"De memoria y olvido" heißt die Ausstellung, "Von Erinnerung und Vergessen". Der kubanische Künstler Mearson Zafra malt gegen das Vergessen: Er versteht sich als künstlerischer Archäologe, der archaische Mythen aufspürt, mit moderner Symbolik mixt und passenderweise mittels Mischtechnik auf die Leinwand bringt. Am Sonntag eröffnet seine Ausstellung mit 30 Gemälden und Zeichnungen in Brigitte Bailers Atelierhaus Westfalenhütte.

Der junge Maler (Jahrgang 1963) lässt sich unter anderem von Höhlenmalereien zu seinen Arbeiten inspirieren. Einige seiner vielfach mit Farbschichten überlagerten rötlich-braunen Bilder wirken tatsächlich, als habe er Steinschichten aus einer Höhle ausgeschnitten und ins Bild gebeamt. Andere Bilder bestehen aus vielen Farben Blau; variierende Motive sind Muscheln, Weiblichkeit, Misch-Wesen zwischen Mensch, Pflanze und Tier.

Der Künstler wird zur Ausstellung nicht anreisen, ihn hat das Dengue-Fieber erwischt. Die Ausstellung gehört zu einem Austausch-Programm deutscher und kubanischer Künstler, initiiert von der Kunst-Vermittlungsagentur "LatinArt".

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Eröffnung 28.10., 11 Uhr, Springorumstraße 11, Ausstellungsdauer bis zum 18.11.

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