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Mit Zigarette im Bett Brand ausgelöst

Zwei Brände in Eving und Bodelschwingh haben am Wochenende zwei schwer Verletzte gefordert - und in beiden Fällen dramatische Rettungsaktionen ausgelöst.

Am Freitagabend wurde die Feuerwehr gegen 22.50 Uhr zu dem Feuer im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Kemminghauser Straße in Eving gerufen. Starker, dunkler Rauch stieg aus den Dachfenstern. Während die meisten Hausbewohner selbst unverletzt ihre Wohnungen verlassen konnten, fanden die Einsatzkräfte den 31-jährigen Mieter der Dachgeschosswohnung im Hausflur. Weil er angab, dass sich noch ein Kind in der Wohnung befinden sollte, setzte die Feuerwehr gleich drei Trupps massiv ein. Es stellte sich allerdings heraus, dass das Kind bereits von der Mutter in Sicherheit gebracht worden war. Der 31-Jährige wurde mit einer schweren Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Er gab selbst an, mit brennender Zigarette im Bett eingeschlafen zu sein - offenbar unter Alkoholeinfluss.

Eine schwere Rauchvergiftung erlitt auch ein 35-Jähriger beim Brand in einem Keller in einem Mehrfamilienhaus am Werkloh in Bodelschwingh am Samstagabend gegen 21.50 Uhr. Hausbewohner hatten starke Rauchentwicklung aus dem Keller bemerkt und die Feuerwehr verständigt.

Die konnte unter Einsatz von schwerem Atemschutz den Brand löschen und nach Aufbrechen einer Stahltür in einem Kellerraum den Bewohner bergen. Auch er wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Weil er eine sehr schwere Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten hatte, wurde er später per Hubschrauber von der Unfallklinik in eine Spezialklinik nach Düsseldorf verlegt, wo er in einer Druckkammer behandelt wurde.

Die Brandursache ist in diesem Fall noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt. Oli

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