Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Mit Dauerbrennern auf die Messe

DORTMUND Es gab keine sensationellen Neubau-Projekte. Aber viele Dauerbrenner - von Phoenix bis zum U-Turm, mit denen sich die Stadt und ihre Partner als Teil der Metropole Ruhr auf der Immobilien-Messe Expo Real in München präsentierte.

/
Mit animierten Bildern warb die Stadt für Investitionen auf dem U-Gelände.

Minister Oliver Wittke (r.) ließ sich von Wirtschaftsförderer Thomas Ellerkamp über das Phoenix-Projekt informieren.

Zumindest am Rande war aber auch der Hauptbahnhof ein Thema. Er sei „verhalten optimistisch“, dass doch noch kurzfristig Bewegung in die Bemühungen um eine Bahnhofserneuerung kommt, ließ NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke mit Blick auf Gespräche mit dem Bundesverkehrs- ministerium wissen. Noch in diesem Monat sollen die Signale dafür gestellt werden. Keine Äußerung ließ sich der Verkehrs- und Städtebauminister dagegen zur Landesförderung für den „U“-Turm entlocken. „Nicht mein Thema. Das ist Sache der Staatskanzlei“, teilte er kurz und knapp mit.

Fest steht, dass sich Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in den nächsten Tagen oder Wochen äußern will und muss. Dass es Landesmittel gibt, scheint klar. Offen ist wie viel. Doch die Höhe spielt für Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer eher eine untergeordnete Rolle. Von einer rot-grünen Festlegung, dass mindesten 80 Prozent der auf 40 Mio Euro geschätzten Gesamtkosten als Zuschuss fließen müssen, will er nichts wissen – und bezichtigte SPD-Parteichef Franz-Josef Drabig in diesem Zusammenhang sogar der Lüge. Der nächste Streit ist vorprogrammiert …

Investoren vertrauen in den Standort Dortmund

Ganz unabhängig davon warben die Stadtplaner mit einem druckfrischen Prospekt für den „Kreativstandort Dortmunder U“ und den Investorenwettbewerb für die Neubauten am Nordrand der Brauereibrache. Nur Thema am Rande waren die aktuellen Büroprojekte von Kölbl&Kruse im Süden des U-Geländes mit bis zu 40.000 Quadratmetern und das Hochhaus-Projekt Westfalentower von KPE mit 23.000 Quadratmetern Mietfläche an der B1/Semerteichstraße. „Dass hier ohne große Vorvermietungen gebaut wird, zeigt aber den großen Optimismus und das Vertrauen der Investoren in den Standort Dortmund“, freute sich Wirtschaftsförderungschef Udo Mager.

Auf dem Weg zurück aus der Schublade sind auch die Pläne für einen zweiten Bauabschnitt für den Bürokomplex Westfalentor an der B1/Märkische Straße. Wenn ausreichend Miet-Interessenten vorhanden sind, kann es los gehen, kündigte DSW-Immobilien-Chefin Silke Seidel an, die gleich in doppelter Mission in München war. Denn zugleich warb sie für den Vermarktungsstart des Wohn- und Gewerbeparks Hohenbuschei auf dem früheren Kasernengelände in Brackel.

Ein Gesprächspartner der Stadtspitze war in München auch Alexander Otto, Chef des Einkaufscenter-Betreibers ECE, der für die Entwicklung des Thier-Geländes höchste Qualität versprach. Das Thier-Areal sei „ein einmaliger Standort mit direkter Anbindung an die Haupt-Fußgängerzone“, schwärmte er. „Er bietet die Chance, ein Top-Metropolen-Konzept zu verwirklichen.“

Metropolen-Projekt

Bleibt der Streit um die Größenordnung. 30.000 Quadratmeter Handel sollen es sicherlich werden, deutete Otto an. „Für ein Metropolen-Projekt wäre es falsch, eine kleinstädtische Größe zu wählen.“ Ende des Monats soll das Einzelhandelsgutachten vorliegen. Ein Hemmschuh: Der Bahnhof, für den weiter 36.000 Quadratmeter baurechtlich gesichert sind – auch wenn sie wohl nie gebaut werden. Doch Otto wollte nicht ausschließen, dass sich ECE auch dort als Partner der Bahn in kleinerer Größenordnung engagieren könnt

  

/
Mit animierten Bildern warb die Stadt für Investitionen auf dem U-Gelände.

Minister Oliver Wittke (r.) ließ sich von Wirtschaftsförderer Thomas Ellerkamp über das Phoenix-Projekt informieren.

Orte:

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Zur Internationalen Gartenausstellung

Neue Endstation für historische Hansabahn geplant

DORTMUND Bisher ist kurz vor der Franziusstraße Schluss: Weiter fährt die historische Hansabahn vom Nahverkehrsmuseum Bahnhof Mooskamp zurzeit nicht. Zur Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA) könnte sich das ändern. Denn die Gleise verlaufen noch einige Kilometer weiter und könnten genutzt werden.mehr...

DORTMUND Zurzeit ist das Team des Dortmund-Tatorts wieder in der Stadt unterwegs. Gedreht wird für die zwölfte Folge "Tod und Spiele", unter anderem im Unionviertel. Sie führt die Ermittler um Hauptkommissar Faber in die illegale Kampfsportszene - eine Geschichte, die einen realen Hintergrund haben könnte.mehr...

DORTMUND. Am Mittwoch haben die Guano Apes ihr fast ausverkauftes Konzert im FZW in Dortmund kurzfristig abgesagt. Sängerin Sandra Nasic hatte sich eine Bronchitis eingefangen und konnte nicht singen. Jetzt steht der Nachholtermin für das Konzert fest.mehr...