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Mehr Komfort für Pendler und Fahrgäste

Oespel Der neue Busbahnhof Oespel ist fertig, allerdings nur auf dem Papier. Nachdem das Planungsamt einen Vorentwurf vorgelegt hat, feilt nun ein Team des Tiefbauamtes an den Details. Und nicht nur daran, sondern auch an der Gestaltung des P & R-Platzes unter der S-Bahn-Brücke. Die Ruhr Nachrichten durften auf Anfrage ein Blick auf die Vorplanung werfen - Abteilungsleiter Thomas Kampmann Bernd Schulte (Foto 1) und Gruppenleiter (Foto 2) erläuterten die Maßnahmen. «Ursprünglich sollten wir nur den Parkplatz planen, dann kam der Busbahnhof hinzu. Für das Gesamtpaket werden wir Ende des Jahres einen Zuschussantrag bei der Bezirksregierung Arnsberg stellen», erläuterten die beiden Bauingenieure. Ca. 600 000 Euro würden dafür benötigt. Für die P&R-Fläche hatte Arnsberg bereits 155 000 Euro genehmigt (wir berichteten). «Doch zwei Baustellen machen einfach keinen Sinn», erklärt Bernd Schulte die Zusammlegung der beiden Maßnahmen. Weil an dieser Stelle zwei Verkehrsträger (S-Bahn und Bus) verknüpft würden, würde das Ganze über das Gemeindefinanzierungsgesetz laufen. Ende des Jahres 2007 soll den zuständigen politischen Gremien die «ausführungsreife Planung» vorgelegt werden. «Wir schätzen, dass wir Ende 2008 mit den Arbeiten beginnen können», berichtet Thomas Kampmann. Während der rund siebenmonatigen Bauphase würden weder der Autoverkehr noch der Busbetrieb eingestellt. Um vor allem die Aspekte Sicherheit und Komfort zu berücksichtigen, würde das Tiefbauamt auch mit den Behindertenverbänden zusammenarbeiten. 27 Stellplätze Vorgesehen sind für die P & R-Fläche 25 Stellplätze plus zwei Behinderten-Parkplätze. Der bisherige Schotter wird durch eine neue Pflasterung ersetzt. Die gesamte Fläche des Busbahnhofs ist etwa 70 X 35 Meter groß. Für die vier Buslinien werden fünf Haltepositionen inklusive Wartehäuschen eingerichtet. Um dafür den nötigen Platz zu haben, hat die Stadt vom benachbarten Hof eine Grundstücksfläche von rund 500 qm dazugekauft. «Dadurch wird die Straße 'Auf der Linnert' Richtung Hof verschwenkt», erläutert Bernd Schulte und nennt weitere Zahlen: Jede Buswartefläche ist drei Meter lang, die Fahrgasse 6,50 Meter breit, die Gehwege auf der Nordseite 3,50 Meter breit. Im Zuge dieser Maßnahme würde auch die «Linnert» Instand gesetzt, so Schulte. Gegen den Busbahnhof im Ortszentrum von Oespel hatte sich in der Vergangenheit über viele Jahre die Bürgerinitiative «Pro Oespeler Lebensraum» ausgesprochen und für eine Rückverlegung an die alte «Schleife» am Steinsweg gekämpft. Allerdings erfolglos, obwohl sich 2004 genau 685 Oespeler Bürger per Unterschrift ebenfalls ihre alte «Schleife» zurück gewünscht hatten (wir berichteten). Dön

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