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Krankenhaus mit spannender Historie

Brackel Bei seinem Besuch im Knappschaftskrankenhaus am Wieckesweg, das 2008 bereits 50 Jahre wird, hat der Evinger Geschichts- und Kulturverein in die spannende Geschichte des Hauses zurückgeblickt. Die Freizeithistoriker stellten nämlich fest, dass das Krankenhaus beinahe am Süggelwald im Stadtbezirk Eving gebaut worden wäre.

Nach 1945 suchte die Knappschaft intensiv ein Grundstück, um dort ein Krankenhaus zu bauen. Es sollte das siebte im Ruhrgebiet sein, und auf ihrem eigenen Grundstück am Nußbaumweg in Wambel standen Kleingartenanlagen.

Standort Süggel

Der damalige Oberbürgermeister Hansmann machte sich für den Erhalt der Gärten stark. Denn so konnten sich die Büger selbst mit Obst und Gemüse versorgen, das in der Nachkriegszeit ausgesprochen knapp war.

August Wagner, Ehrenvorsitzender des Evinger Geschichts- und Kulturvereins, kann sich noch gut an die Grundstückssuche erinnern: «Wir standen damals mit dem Leiter der Zeche Minister Stein an der Brechtener Straße und schauten zum Süggel. Dieser Waldrand erschien uns als idealer Standort, da die Lage schön war und sich fünf Zechen in der Umgebung befanden.»

Doch der Markscheider, der Vermessungsingenieur der Zeche, hielt nach seinen Berechnungen Bergschäden für möglich, und der Süggelstandort musste aufgegeben werden. Diese Bergschäden waren häufig zu der Zeit, da die im Kohleabbau geleerten Flöze nicht wieder mit Gestein aufgefüllt wurden.

Vorträge und Führung

Schließlich bot die Stadt das Grundstück am Wieckesweg in Brackel an, auf dem das Krankenhaus heute steht. Die Mitglieder des Evinger Vereins wurden vom ärtzlichen Direktor Dr. Karl-Heinz Bauer empfangen und lauschten Vorträgen von Chefarzt Thomas Griga und Hausverwalter Hugo Weimann über die gesundheitliche Versorgung. Anschließend führte die Pflegedirektorin Ursula Fehlberg die Mitglieder durch das Haus.

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