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Kostüme beflügeln Reiter

Somborn «Ho, ho, ho.» Der Weihnachtsmann reitet auf dem Springparcours des Reiterhofes Watermann in Somborn ein. Doch was macht der Weihnachtsmann auf einem Pferd, noch zudem zu dieser Jahreszeit?

Kostüme beflügeln Reiter

<p>Leicht wie ein Schmetterling nahm Reiterin Jaqueline Füchtjohann beim Kostüm-Springen der Reiterstaffel Somborn die Hürden. Schütze</p>

Ganz einfach, er nimmt am Springreiterwettbewerb der Reiterstaffel Somborn teil. Am Kostümreiten, um genau zu sein. Denn unter der roten Kutte und dem weißem Bart versteckt sich Kim-Vanessa Fercher. Sie ist die erste von insgesamt 20 verkleideten Reiterinnen aus Dortmund und Umgebung. Denn bei diesem Wettbewerb geht es nicht nur darum, so schnell wie möglich fehlerfrei den Parcours zu meistern - es geht auch darum, gut auszusehen, sprich: die schönste und originellste Verkleidung zu präsentieren. Einer der interessantesten Wettbewerbe des 21. Somborner Reit- und Springturniers. Die üblichen Verdächtigen unter den Verkleidungen, wie Cowboy, Hexe, Frosch oder Ritter dürfen natürlich auch nicht fehlen. Doch zu den ganz ausgefallenen Kostümen gehören da vor allem bekannte Frauen: Scheherazade, die Geschichtenerzählerin aus 1001er Nacht, gab sich die Ehre wie das fliegende Kindermädchen Mary Poppins. Außerdem gingen auch noch die Biene Maja, ein Schmetterling und Pippi Langstrumpf an den Start. Die schnellsten waren die Lokalmatadore: Die ersten drei Plätze der sportlichen Wertung gingen an Reiterinnen des Somborner Vereins: Danielle Ebers ritt in nur 38 Sekunden fehlerfrei durch den Parcours und errang den ersten Platz. Kein Wunder, ein «Cowgirl» weiß eben wie es geht. Alina Bos erreichte als «Häschen» Platz zwei und Julia Lay Platz drei als «kleiner Feigling». Hätte sich der «kleine Feigling» getraut, ein aufwändigeres Kostüm zu tragen, wäre es auch in der Kostümwertung so gut platziert. Dafür wäre eben das Reiten schwieriger gewesen: Mary Poppins alias Anika Laura Cerning musste erst ihren Schirm und ihre Handtasche verstauen, bevor sie überhaupt reiten konnte. Dafür befand die Jury ihre Verkleidung als die Drittbeste. Julia Schnelle hüpfte als Frosch über die Hürden und ihr Kostüm landete auf dem zweiten Platz. Am überzeugendsten war aber Maike Schweer - mit ihrem Affen «Herr Nilsson» auf dem Rücken ritt sie als Pippi Langstrumpf in die Herzen der Jury und des Publikums. nav

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