Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Knoblauch kontra Krebs

DORTMUND Eine gesunde Ernährung kann keinen Krebs heilen. Aber: Die richtigen Lebensmittel, wie Broccoli, Knoblauch oder Zwiebeln, können bestimmten Krebs-Arten vorbeugen. Wer sich dazu noch ausreichend bewegt, wenig Alkohol trinkt und gar nicht raucht, kann sein Krebs-Krankheits-Risiko deutlich minimieren.

Knoblauch kontra Krebs

Der Onkologe Dr. Volker Hagen referierte vor vollem Haus im Amphi-Saal des Harenberg-City-Centers.

Das jedenfalls waren die Kernaussagen bei der "Nachtvorlesung", einer Gemeinschaftsveranstaltung von Ruhr Nachrichten, Radio 91.2 und Johannes-Hospital. Der Onkologe Dr. Volker Hagen und die Diätassistentin Maria-Theresia Niehues stellten den rund 250 Zuhörern im ausverkauften Amphi-Saal des Harenberg-City-Centers Ergebnisse neuester Studien vor. Außerdem gaben sie ganz handfeste Tipps zur Ernährung sowohl zur Vorbeugung als auch bei einer Krebserkrankung.

Zahlreiche Studien, so Hagen, hätten bewiesen, dass die Ernährung einen großen Einfluss auf die Entstehung von Krebs habe. Und das nicht nur bei Tumoren in Bereichen, die mit der Essensaufnahme einher gehen wie Magen- oder Darmkrebs. Dr. Hagen: "Selbst bei Brustkrebs ist ein positiver Effekt durch gute Ernährung herzustellen."

Aber was ist eine gute Ernährung? Expertin Niehues stellte gut 20 so genannte "Super-Foods", also "Tolle Lebensmittel" vor. Bei ihnen sei eine krebsverhindernde Wirkung nachgewiesen. Das reicht von Broccoli über Knoblauch, Lachs, Olivenöl bis zu Zwiebeln. Die ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen sein ebenso wichtig wie abwechslungsreiches Essen. Die Diätassistentin: "Am besten fünf Mal am Tag essen, zwei Mal Obst, drei Mal Gemüse."

Wer eine Krebserkrankung überwunden hat, sollte sich so vernünftig ernähren wie ein gesunder Mensch. Wer aber akut an einem Tumor leidet, für den gelten besondere Anforderungen. Denn immer wieder komme es vor, dass Patienten ausgezehrt sein können, so Krebsmediziner Dr. Volker Hagen: "Bei Tumorpatienten ist eine fett- und eiweißreiche Kost sinnvoll." Wichtig sei eine individuelle Ernährungsberatung.

Beide rieten zum Schluss davon ab, hochdosierte Vitaminpräparate zu schlucken. Sie hätten oft nicht nicht nur keinen Erfolg, sondern könnten sich sogar negativ auswirken.

Eine Liste der "Tollen Lebensmittel" sowie ein Kurz-Interview mit Dr. Hagen finden Sie am Donnerstag in den Ruhr Nachrichten Dortmund.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

dzRangliste der WM-Nationen in Dortmund

Fußball-Fans aus der ganzen WM-Welt leben in Dortmund

Dortmund Die Flaggen an Fenstern und Hauswänden zeigen es deutlich: Nicht nur die deutsche Nationalmannschaft kann bei der Fußball-WM auf Unterstützung aus Dortmund zählen. Auch alle anderen WM-Nationen sind hier vertreten. Ein europäisches Nachbarland hat dabei die Nase klar vorn.mehr...

Auf dem Dach der Thier-Galerie entsteht Honig

Noch in diesem Jahr gibt es „Thier-Honig“ zu kaufen

Dortmund Noch dieses Jahr wird es Dortmunder Honig, direkt vom Dach der Thier-Galerie, zu kaufen geben. Zwei Bienenstöcke stehen dort nämlich seit diesem Jahr, um die Bienen vorm Aussterben zu bewahren. Aus mehreren Gründen ist das Dach der ideale Wohnraum für die Tiere.mehr...

Bornstraße am Hannibal I war gesperrt

Unbekannte Flüssigkeit in Friseursalon löst Großalarm aus

Dortmund Die Bornstraße war am Montagmittag auf Höhe des Hannibal I wegen eines Feuerwehreinsatzes in beide Richtungen gesperrt. Auslöser war ein zerbrochens Gefäß mit einer unbekannten Flüssigkeit in einem Friseursalon.mehr...