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Kleiner Prinz als Musical

Brackel Selbst gebastelte Sterne und Planeten hingen von der Decke, Malereien zierten die Fenster. Die Aula war in Schuss gebracht.

Das Ambiente weckte viele Erwartungen, die sogar noch übertroffen wurden: Die Klasse 4b der Erich-Kästner-Grundschule hatte sich vorgenommen, nach dem berühmten Märchen «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry ein Musical zu inszenieren.

Inhalt: die literarische Umsetzung des moralischen Denkens. Etwa 200 Zuschauer, darunter auch die zweite und dritte Klasse der Augustinus-Grundschule sowie viele Bewohner des benachbarten Seniorenheims «Eulengasse», verfolgten das Stück. «Gerade über die Nachbarn aus der Eulengasse freue ich mich ganz besonders. Es ist wichtig, hier in der Umgebung eine gewisse Verbundenheit zu zeigen», sagte Klassenlehrerin und Regisseurin Elisabeth Velthaus.

Ebenfalls in den Genuss des Musicals kamen unter anderem die Jugendlichen von Geschwister-Scholl-Gesamtschule und Immanuel-Kant-Gymnasium.

Seit Ostern haben die Kästner-Grundschüler das Stück geprobt. «Ohne Extraschichten der Kinder hätte das alles längst nicht so geklappt. Sie mussten schon ihre Hausaufgaben machen», lobt Elisabeth Velthaus.

Die Darstellung des kleinen Prinzen auf seiner Reise zu den Planeten wurde von den Jungschauspielern mit viel Anspruch und Eifer inszeniert. Die Dialoge zwischen dem Protagonisten und dem König, dem eitlen Menschen, dem Geschäftsmann oder auch der Rose brachten das Publikum immer an den richtigen Stellen zum Lachen.

Jede Szene wurde von einem passendem Musikstück abgerundet, was zur Verdeutlichung der Intention Saint- Exupérys führte.

«Hierbei möchte ich mich ganz besonders bei Carsten Jaehner von der Chorakademie Dortmund bedanken, der uns bei den teilweise wirklich schweren Stücken mit Rat und Tat zur Seite stand», betont Elisabeth Velthaus.

Der verdiente Lohn für all die Mühe war neben dem tosenden Applaus eine Geldspende von Jung Soon Enders-Comberg von der Pflegedienstleitung, die für einen guten Zweck gestiftet wird. Außerdem gab's Süßigkeiten für die Kleinen. Läm

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