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Kleine Meister am Werk

Lanstrop Da Vinci, Michelangelo und Rubens haben die Kunstgeschichte entscheidend geprägt. Und die jungen Besucher der Kindertageseinrichtung an der Gürtlerstraße machten sich nun unverzagt daran, den großen Meistern nachzueifern.

Mit dem Lied «Im Land der Blaukarierten» begann das farbenfrohe Spektakel. «Wir wollen die Erwachsenen ja erst einmal auf das Malthema einstimmen.» Birgit Anger, Leiterin der Tageseinrichtung, schmunzelte. Und wenige Augenblicke später durften sich die Jungen und Mädchen nach Lust und Laune austoben. Die Zimmer der Einrichtung waren zu Werkstätten umfunktioniert. Im Bewegungsraum ging's besonders hoch her: Mit durchtränkten Schwämmen - teils mit Wasser, teils mit Farbe - warfen die Kinder auf Leinwände. «Die Bilder sehen richtig professionell aus. Vor allem ist das auch eine Gaudi für die Eltern,» freute sich Birgit Anger.

Bei meditativer Musik und Farben, wie sie in der Natur vorkommen, kamen die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern anschließend wieder zur Ruhe. Nebenan stellten die Mitarbeiter des Elternrates derweil mit Kleister und Farbe dekorierte Tische auf. Die Kleinen durften mit ihren Händen darin rühren - um das Gemisch später kunstvoll auf Papier zu bringen.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Versteigerung der Bilder, die die Kinder vorher angefertigt hatten. Manuela Weinz, Mitarbeiterin des Elternrates, moderierte die Auktion gekonnt und authentisch. So spülten die Werke der jungen Nachwuchskünstler teilweise bis zu 20 Euro pro Stück in die Kassen der Tageseinrichtung. Franka Weinz erreichte mit ihrem Bild stolze 17 Euro. Und die Mutter verriet später: «Ich war heilfroh, dass mein Mann im Publikum saß und ich mich auf die Versteigerung konzentrieren konnte.» Das Malfest war eine Feier für das ganze Dorf, und die Lanstroper Geschäftsleute unterstützten die Veranstaltung, wo sie konnten.

Birgit Anger stellte zufrieden fest: «Die Bürger und der Elternrat haben uns enorm geholfen. Jetzt können wir uns auf den 1.August freuen, wenn wir endlich in die Pilotphase zum Familienzentrum starten.» Läm

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