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Kirche will nach der Vereinigung fünf Profile bewahren

Aplerbeck / Sölde Ende 2008 sollen die evangelischen Gemeinden Aplerbeck und Sölde/Sölderholz vereinigt werden. Julia Gaß sprach mit Pfarrer Klaus Knorrek aus Sölde/Sölderholz.

Sie leiten den Lenkungsausschuss, der die Vereinigung vorbereitet. Haben die Menschen in Sölde und Sölderholz Angst, dass das große Aplerbeck ihre Gemeinde schluckt?

Knorrek: Sie nehmen es wohlwollend auf, weil wir ihnen versprechen, dass es keine Abstriche gibt. Beide Gemeinden sind finanziell relativ gut gestellt, so dass wir Angebote nicht nur erhalten, sondern sogar breiter anbieten können.

Es gibt jetzt 5 Pfarrstellen. Sie sollen auf 4,5 zurückgeschraubt werden.

Knorrek: Kollege Lothar Sommer aus Aplerbeck geht in den Vorruhestand, es wird also keiner entlassen. Wir werden die Gottesdienstzeiten ändern. Bislang gibt es sonntags in vier Gemeinden gleichzeitig Gottesdienste. Wir brauchen also vier Pfarrer. Ab Januar ist in Sölde um 9.30 Uhr Gottesdienst, in Sölderholz um 11 Uhr. Im Sommer übernehmen wir die Zeiten in der Georgskirche und in der Mark. Dann brauchen wir nur noch zwei Pfarrer.

Was ist mit den Immobilien? Werden Häuser verkauft?

Knorrek: Nein. Auch alle Kindergärten bleiben bestehen. Wie auch die Jugendarbeit und die Seniorenarbeit.

Sie wollen die fünf "Profile" der Gemeinde erhalten. Wie viele Mitglieder gibt es denn?

Knorrek: 8600 in Aplerbeck und 4000 in Sölde.

Es gibt zwei Kantoren. Bleiben deren Stellen und die kirchenmusikalischen Angebote erhalten?

Knorrek: Ja. Norbert Staschik und Bettina Knorrek werden sich sicher austauschen. Vielleicht kann man in einer Gemeinde einen Kinderchor anbieten und in einer anderen einen Gospelchor.

Wann soll die Vereinigung vollzogen sein?

Knorrek: Der erste Advent 2008 wäre schön. Am 1. Advent vor 86 Jahren wurde die Sölder Gemeinde eigenständig, bis dahin gehörte sie zu Aplerbeck.

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