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Kinder freuen sich auf Schulwechsel

Grundschüler schauen durchaus optimistisch auf ihre Zukunft in den weiterführenden Schulen. Eine Untersuchung der Uni Dortmund unter der Leitung von Prof. Dr. Heinz-Günter Holtappels vom Institut für Schulentwicklungsforschung belegt jetzt, dass sich der überwiegende Teil der Viertklässler auf den Schulwechsel freut - unabhängig von der gewählten Schulform.

Entgegen den bisherigen Vermutungen schauen nur 4,7 Prozent der späteren Gymnasiasten eher sorgenvoll auf ihre schulische Zukunft, bei den späteren Hauptschülern sind es 11,7 Prozent. Auch im weiteren Verlauf sinkt die Schullust nicht so stark wie bisher angenommen: Von der fünften bis zur siebten Klasse nimmt der durchschnittliche Wert nur von 1,81 auf 1,7 ab - wobei die Werte zwischen 1 (starke Schulunlust) und 2 (hohe Schullust) differieren.

Grundlage der Untersuchung von Dortmunder Bildungsforschern waren Fragebogenaktionen bei rund 1000 Viertklässlern, die seit 2004 durchgeführt wurden.

Die Ergebnisse sollen Anregungen für Lehrer geben, den erfolgreichen Schulwechsel zu unterstützen, zum Beispiel indem sie ein realistisches Bild von den weiterführenden Schulen vermitteln.

Gerade in der Anfangsphase könne die weiterführende Schule viel dazu beitragen, negative Erwartungen zu dämpfen. Eine ausgedehnte Kennenlernphase oder eine frühe Klassenfahrt kann die Befürchtung der Schüler, keine neuen Freunde zu finden, abbauen.

Und die von den Bildungsforschern festgestellte Angst vor älteren Schülern kann einerseits durch getrennte Räume und Schulhöfe für Unterstufen, andererseits durch Schüler- oder Klassenpatenschaften zwischen jüngeren und älteren Schülern reduziert werden.

Gleichzeitig sollten die Lehrer der weiterführenden Schule auch die vielen optimistischen Erwartungen der Schüler und ihre Neugier aufgreifen, um damit die positive Einstellung zur Schule zu erhalten. rie

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