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Keine dicke Luft in Berghofen

Berghofen «Wenn wir jetzt die Chance haben, Feinstäube durch Filtersysteme abzufangen, dann sollten wir diese auch nutzen, und nicht erst warten, bis das Kinde in den Brunnen gefallen ist.» Jürgen Schädel, Fraktionssprecher der SPD in der Bezirksvertretung Aplerbeck, hat mit seiner Forderung ein ganz bestimmtes Projekt im Blick. Den im Bau befindlichen Tunnel der B236, der ab März 2008 einen Großteil des Straßenverkehrs aus Berghofen herausfiltern soll.

Auf eine Länge von 1,3 Kilometern werden dann nach Schätzungen von Straßen NRW rund 40 000 Fahrzeuge täglich die beiden Tunnelröhren befahren. Und diese große Zahl an Fahrzeugen sorgt eben auch für einen hohen Ausstoß an Luftschadstoffen. Denen entgegenzuwirken hat sich die SPD zum Ziel gesetzt. Feinstaub, Ruß, Schadstoffe. Die Liste der Substanzen, die sich aus einem Auspuffrohr in der Luft verteilen, ist lang. Und wenn sie dann noch so komprimiert wie in einem Tunnel auftreten, warum sollte man sie nicht einfach ausfiltern?

Daher hat die SPD in der Bezirksvertretung einen Antrag gestellt und die Verwaltung gebeten, zu prüfen, inwieweit die hochbelastete Luft aus dem Tunnel durch Katalysator, Rußpartikelfilter oder andere technische Verfahren gereinigt werden kann.

«An den beiden Tunnelportalen, in Richtung Lünen und in Richtung Schwerte, könnten Filter angebracht werden», sagt Schädel. Auch das Lüftungsbauwerk am Apolloweg könnte so ausgerüstet werden. Es sei sinnvoller, dies an einem im Bau befindlichen Projekt zu tun, als später nachzurüsten, wenn die Beschwerden der Bürger lauter würden. jöb

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