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Kaputte Wippe und eine Turnstange für 45 Kinder

Brackel Dreckiger Sand, kaputte Sitzbänke und keinerlei Sicherheitsvorkehrungen - Bea Ivonne Bähr aus der Meinertstraße ist enttäuscht.

Zum wiederholten Male hat sie zusammen mit ihren Nachbarn versucht, den Vermieter ihrer Wohnungen im Mehrfamilienhaus an der Meinertstraße 36 auf die Missstände am Spielplatz hinter dem Haus aufmerksam zu machen - und nichts passierte.

«Der Spielplatz zwischen unseren Wohnblocks ist wirklich keinem Kind zuzumuten», so Bähr. Enttäuscht zeigt sie auf die Wippe: «Noch nicht einmal Reifen zur Abfederung sind hier installiert. Für kleine Kinder ist das doch viel zu gefährlich.»

Auch für Nachbarin Daniela Legger (Foto) ist die Situation ein Ärgernis: «Rund 45 Kinder aus den beiden Mehrfamilienhäusern nutzen diesen Spielplatz. Gerade in den warmen Monaten spielen dort gleichzeitig 25 Kinder auf einer Turnstange, einem Schaukelpferd und einer kaputten Wippe», bemängelt sie. Außerdem wechsele der Vermieter den Sand in der kleinen Grube nur «unregelmäßig und auf massiven Druck».

Dabei sind die Eltern gerne bereit, auch in Eigeninitiative etwas zu tun: «Beispielweise haben unsere Männer die Bänke repariert oder die Geräte geölt», erzählt Bea Ivonne Bähr. Aber das dürfe bei der «nicht gerade billigen» Miete kein Normalfall sein. Hinzu kommt, dass Vermieter Klausmeier für ein persönliches Gespräch mit seinen Mietern nicht zur Verfügung stehe.

«Wir haben schon mehrfach versucht, ihm von den Missständen zu berichten und sogar schon eine Einladung zum Ortstermin geschickt. Doch immer wurden wir von den Sekretärinnen der Firma vertröstet», erzählt Daniela Legger. Und Bea Ivonne Bahr ergänzt: «Wir fühlen uns einfach im Stich gelassen.»

Trotz Anfrage war von Vermieter Ernst Klausmeier keine Stellungnahme zu bekommen. phip

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