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Joggen ohne Stoppuhr

Manches macht einfach ohne Männer mehr Spaß. Sport zum Beispiel. "Bei den Männern gibt es immer Leistungsdruck", weiß Annette Oberlies vom Verein Lebens-Läufe. Am Sonntag blieben daher 60 Frauen unter sich und starteten am Schultenhof in Renninghausen bei der 6. Auflage der Lebens-Läufe.

Fünf oder zehn Kilometer lang waren die Strecken für die Teilnehmerinnen in den Disziplinen Laufen, Walking und Nordic Walking. Die Stoppuhr blieb zu Hause. Spaß und Bewegung standen für den Verein im Mittelpunkt. Erstmals fiel der Startschuss am Schultenhof, bevor es in die Bolmke ging. "Wir haben uns gedacht, dass Sport und gesunde Ernährung, für die der Hof steht, gut zusammenpassen", berichtet Annette Oberlies. Die Arbeiterwohlfahrt, Betreiberin des Hofes, war sofort einverstanden.

Gut angekommen ist die Route bei den gesundheitsbewussten Frauen. "Die Strecke kam mir wesentlich kürzer vor", freute sich Ingrid Schwefer im Ziel. Und Freundin Gabriele Thiede bestätigte: "Auch ich hatte gar keine Probleme." Kein Wunder, schließlich wurden alle Starterinnen von Gymnastik-Lehrerin Yasmin Austermann professionell aufgewärmt, bevor es losging.

Seit dem ersten Lebens-Lauf ist Christa Harbart dabei. "Ich nehme auch an anderen Veranstaltungen teil, zum Beispiel beim Hombruch-Lauf." Dort stünde aber der Leistungsaspekt gleich wieder deutlicher im Mittelpunkt. "Und am Ende sieht man sich auf einer langen Liste auf Platz 125."

"Das macht auch Spaß, aber hier laufen wir nur für uns und die Gesundheit", fährt Christa Harbart fort. Mit dabei war auch Ralf Arnold, mit dem sie sowie Sabine Baumjohann und Claudia Koch die Strecken im Dortmunder Süden unsicher machen. Am Sonntag war er aber nur als Fahrer "zugelassen".

Gegründet wurde der Verein Lebens-Läufe 2001, um an Krebs erkrankte Frauen durch moderates Ausdauertraining zu stärken. Auch nicht von der Krankheit Betroffene können durch den gemeinsamen Sport ihr Immunsystem stärken. Heute zählt der Verein 120 Mitglieder. jo www.lebens-laeufe.de

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