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Indupark wird zur Erweiterung des Technoparks

Lütgendortmund Wie sieht die Zukunft des Stadtbezirkes Lütgendortmund aus? Auf Basis des InSEKt-Fortschreibungsentwurfs, den die Politik als perfektes Lexikon des Stadtbezirkes (Reinhard Gallen Bürgerliste) lobte, diskutierten am Dienstagabend die Parteien in der Bezirksvertretung mit Oberbürgermeister Langemeyer und Stadtdirektor Sierau eine Reihe von Themen, die den Dortmunder Westen betreffen.

Stichwort Handel: Anders als vielleicht erwartet, wurden die jüngst von der CDU geäußerten Bedenken gegen zu großflächigen Handel in Bövinghausen (wir berichteten) von der Stadtspitze sehr ernst genommen. «Wenn auf Castrop-Rauxeler Seite etwas passiert, werden wir uns das genau anschauen», versprach Sierau. Die eigenen Planungen würden transparent im InSEKt-Entwurf präsentiert.

Stichwort Natur und Freizeit: Dr. Langemeyer sprach sich für die vom Landtagsabgeordneten Dr. Gerd Bollermann vorgestellte Vernetzung der Grünbereiche aus. Von dieser Maßnahme würde auch der Dortmunder Westen profitieren. Langemeyer ging sogar noch einen Schritt weiter. «Unsere künftige Infrastruktur in Verbindung mit der Veranstaltungsvielfalt wird Dortmund zum Tourismusziel machen.»

Stichwort Wirtschaft: Neue Arbeitsplätze sollen u.a. durch die Erweiterung des Technologieparks, aber auch durch die Vermarktung vorhandener Bereiche entstehen. Man arbeite unter anderem an einer Lösung für die ehemalige Ritter-Brauerei. Bisherige Vorschläge hätten allerdings einen 24-Stunden-Betrieb vorgesehen. «Und der hätte nicht in das Umfeld gepasst», so Ullrich Sierau.

Stichwort Indupark : Die Stadt macht ernst. Zieht der Hellweg-Baumarkt an die Borussiastraße, soll der bisherige Markt nicht mehr für den Einzelhandel genutzt werden. Stadtdirektor Sierau: «Unser Ziel bleibt es, im Indupark eine Erweiterung des florierenden Technoparks zu schaffen.»

Stichwort Verkehr : Neben der Sanierung der Straßen des Stadtbezirkes sollen sinnvolle Lösungen für kritische Bereiche geschaffen werden. Der Kritik der CDU, Kreisverkehre würden in Dortmund viel zu selten umgesetzt, stimmte Stadtdirektor Sierau zu. «An manch einer Stelle wären Kreisverkehr-Lösungen wirklich durchaus sinnvoll», so Sierau. Er versprach die Verwaltung mit dem Aufstellen einer Liste zu beauftragen, in der sämtliche Bereiche aufgeführt werden, an denen ein Kreisverkehr sinnvoll wäre. M. vom Büchel

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