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Immer noch reichlich Gefühl in der Wurfhand

Wellinghofen Die Zeiten, als der TuS 05 Wellinghofen die Handballszene in Deutschland aufmischte, sind lange vorbei. Aber die älteren Handball-Fans werden sich noch gerne an die glorreichen 60er und 70er Jahre erinnern, in denen der TuS auf dem Großfeld und in der Halle seine größten Triumphe feierte: Höhepunkt die Deutsche Meisterschaft 1964.

Alle 14 Tage leben die Erinnerungen an die großen Erfolge wieder auf. Erinnerungen an die "Großfeldschlachten" gegen GW Dankersen, an die gemeinsamen Feiern und auch an den einen oder anderen Fehlwurf der Recken von Einst. Dann ist Kegeln angesagt im Ortszentrum von Wellinghofen. Seit nunmehr 35 Jahren treffen sich die alten Handballer des TuS, um eine mehr oder weniger ruhige Kugel zu schieben. "TuS 64" heißt der Kegelclub, der im September 1972 zum ersten Mal auf der Kegelbahn bei "Middelmann-Heinen" auflief. Heute umfasst die Truppe noch zehn Mitglieder (acht davon sind seit der Gründung dabei).

Zwar sind in den vergangenen Jahren die Knochen ein wenig müder geworden und die Kraft in der "Wurfhand" hat ein wenig nachgelassen, doch mit altbekanntem "handballerischen" Feingefühl, werden noch Akzente auf der Kegelbahn gesetzt. Ob Dieter Dahlbüdding, Heinz-Fredrich Hue, Reiner Hue, Dieter Bauerfeld, Carlo Behler, Heinz-Friedrich Peters, Helmut Walter, Helmut Göge, Willy Nieswand oder Rainer Tzschoppe, alle zeigen sie noch den alten sportlichen Ehrgeiz.

Aber wenn frisch gezapfte isotonische Getränke (nach der sportlichen Höchstleistung) auf den Tisch kommen und alte "Dönekes" (Geschichten) die Runde machen, dann scheint jemand die Zeit zurückgedreht zu haben und man ist plötzlich mittendrin - in den erfolgreichen Zeiten des TuS 05 Wellinghofen. jöb

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