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Immer mehr Schrott

Eine neue Schrottschere frisst sich durch jede Menge Metall auf dem Gelände der «Interseroh ERC GmbH» im Kohlenhafen. Am Samstag wurde das für 7 Millionen Euro erweiterte und modernisierte Metallrecyclinggelände eröffnet.

Haufenweise Schrott türmt sich auf 76 000 Quadratmetern hinter bis zu fünf Meter hohen Spundwänden auf. «Sie schirmen den Lärm ab, damit wir auch in Zukunft die Auflagen zu Lärmemissionen einhalten», erläutert Michael Diehl, Geschäftsführer der Interseroh ERC-Gesellschaft. Insgesamt 7 Millionen Euro hat die Unternehmensgruppe mit 50 Standorten in Deutschland, Polen (80 Mitarbeitern in Dortmund) in Schrottschere, Platzbefestigung und -entwässerung sowie Kranrenovierung und Schallschutz investiert.

«Mit einer Schneidkraft von 1250 Tonnen und einer Kapazität von 12 000 Tonnen zerkleinertem Stahlschrott pro Monat kann die neue Schere eine Menge produzieren, die ausreichen würde, um eineinhalb mal den Eiffelturm zu bauen», lobt Diehl die Qualitäten der Maschine.

Ein Treppenaufgang zum renovierten Brückenkran, der den gefräßigen Zerkleinerer mit Stahl füttert, gibt den Blick frei auf das 10 Meter lange, 1,50 Meter breite und 2 Meter hohe Bett der Schere, in dem Metallpakete «guillotiniert» werden, bis sie wie zerknülltes Aluminiumpapier erscheinen.

Für Wirtschaftsförderer Udo Mager ist die Investition «ein eindeutiges Bekenntnis des Unternehmens für den Dortmunder Hafen. Es sichert Arbeitsplätze im Blaumann-Bereich und will durch geplante Kapazitätserweiterungen neue schaffen».

Auch in Zukunft sind Produktivitätssteigerungen geplant: Bald soll ein neuer Shredder noch mehr Schrott für Stahlwerke in aller Welt zerkleinern. Heike Thelen

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