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IHK prüft Bewerber auf Herz und Nieren

Mit einem Berufseignungstest greift die Industrie- und Handelskammer (IHK) auch weiterhin den Unternehmen bei der Auswahl ihrer Auszubildenden unter die Arme. Die Tests hätten sich bewährt, zog der stellvertretende IHK-Chef Claus-Dieter Weibert, der für die berufliche Bildung zuständig ist, eine positive Bilanz. "Seit 2006 haben wir fast 250 Bewerber unter die Lupe genommen - und den Firmen so umfangreiche und zeitintensive Auswahlverfahren erspart." Darüber hinaus sei die eine oder andere Lehrstelle entstanden, da "die erste Ausbildungshürde" genommen wurde.

Die Kammer prüft die gewünschten Bewerber auf ihre Begabung für einen bestimmten Beruf. In zweieinhalb Stunden werden unter anderem die allgemeine Intelligenz, das räumliche Anschauungsvermögen, der sprachliche Ausdruck und Mathematik-Kenntnisse getestet. Über die Ergebnisse erhält der Ausbildungsbetrieb kurzfristig ein ausführliches schriftliches Gutachten über das Begabungspotenzial des Teilnehmers. Die endgültige Entscheidung über die Einstellung trifft dann das Unternehmen.

Weitere Informationen, Tel. 5 41 72 44, E-Mail k.roche-finkeldei@dortmund.ihk.de

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