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«Heute feiern wir unter einem Dach»

Kirchlinde Der 25. Jahrestag der Ordination, das erste gemeinsame Gemeindefest: Es gab viel zu feiern für die evangelische Kirchengemeinde Kirchlinde-Rahm. Und das geschah mit einem bunten Programm mit viel Musik und einem großen Angebot für Kinder und Jugendliche.

Neben dem Gemeindefest gab es jedoch auch eine weitere, besondere Feierlichkeit. Pfarrer Hans-Joachim Borgstedt (Foto) wurde vor 25 Jahren ordiniert.

RN-Mitarbeiterin Lena Reil sprach mit Hans-Joachim Borgstedt über die Vergangenheit und Zukunft der Gemeinde.

Herzliche Glückwünsche zum Jubiläum. Wie fühlen Sie sich jetzt?

Borgstedt : Ausgezeichnet. Gerade bei diesem Anlass sehe ich wieder, dass die Gemeinde für mich ja nicht nur ein Arbeitsfeld ist. Wir sind hier mit vielen verschiedenen Menschen zusammen, zu denen man im Laufe der Zeit auch Beziehungen aufbaut. Das ist schon etwas Besonderes.

Welche Ereignisse aus den 25 Jahren sind Ihnen denn besonders in Erinnerung geblieben?

Borgstedt : Die jüngste Vergangenheit ist mir im Moment am stärksten in Erinnerung. Vor zwei Jahren standen wir vor der Aufgabe, die Kirchen und Gemeindehäuser im Jungferntal und im Hangeney zu schließen und alle in das Gemeindehaus in Kirchlinde zusammenzuführen. Das haben wir nun geschafft. Heute feiern wir zum ersten Mal ein gemeinsames Gemeindefest, unter einem Dach!

Wie, denken Sie, hat sich die Gemeinde in den letzten 25 Jahren entwickelt?

Borgstedt : Ich war ja in beiden Gemeindebezirken, im Jungferntal und in Kirchlinde, tätig. Das Wichtigste, das ich in dieser Zeit erleben durfte, war zu sehen, wie die Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen zusammen gehalten haben. Das erhoffe ich mir auch für die Zukunft. Wir wollen weiter am Zusammenwachsen der gesamten Gemeinde arbeiten. Und wir wollen außerdem versuchen auf Menschen zuzugehen, die noch keine enge Anbindung an unsere Gemeinde haben. Wir halten interessante Angebot für viele bereit.

Gibt es schon Pläne für die Zukunft?

Borgstedt : Allerdings. Wir haben ein neues, gemeinsames Projekt vor uns. Die Kirche wird renoviert! Dazu wird es am 8. August eine Gemeindeversammlung geben. Dann können wir die Gemeinde über die Entwürfe der Architekten und deren Bewertung durch das Presbyterium schon näher informieren.

Gibt es etwas, das Sie sich für die kommenden Jahre wünschen?

Borgstedt : Ich würde mir wünschen, dass wir einander auch weiterhin positiv überraschen können. Wenn man schon so lange dabei ist und einander sehr vertraut ist, dann kann es passieren, dass ein Gewöhnungseffekt eintritt. Heute bin auch ich von der Gemeinde mit vielen Glückwünschen und Ideen überrascht worden.

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